Freitag, 12. Oktober 2007
Wird er den Friedensnobelpreis bekommen?
Gespannt warten wir alle darauf, zu erfahren, wer der diesjährige Friedensnobelpreisträger wird. Bekanntlich schlug EU-Kommissionschef José Manuel Barroso Helmut Kohl als Kandidaten vor, was von BILD natürlich begeistert aufgenommen wurde.
Bis heute stellt Helmut Kohl sein Ehrenwort über das deutsche Recht, das für uns alle gilt. Wie heißt es bei Wikipedia:
In der CDU-Spendenaffäre nach der verlorenen Bundestagswahl 1998 verschwieg Kohl die Herkunft eines Betrags in Höhe von anderthalb bis zwei Millionen DM, obwohl er gemäß dem Parteiengesetz, welches er als Bundeskanzler selbst unterzeichnet hatte, und der darin verankerten Publikationspflicht zur Auskunft verpflichtet war. Bis heute nimmt Kohl keine Stellung zu diesem Thema. Seine Argumentation, er habe das Geld von Spendern erhalten, denen er mit Ehrenwort versprochen habe, ihren Namen zu verschweigen, steht im Gegensatz zur geltenden Rechtslage und der verfassungsrechtlich festgeschriebenen Unabhängigkeit der Parteien und stieß seinerzeit auf heftige öffentliche Kritik. Für die der CDU durch die anschließende Sperrung der Wahlkampfkostenerstattung entstandenen finanziellen Einbußen kam Kohl mit Geldern aus einer privaten Spendenaktion auf.Dieses Verhalten disqualifiziert Helmut Kohl trotz aller Verdienste, die man ihm im Zuge der Wiedervereinigung zusprechen mag, für den Friedensnobelpreis, denn die eigenen Moralvorstellungen über die eines demokratischen Rechtsstaates zu stellen, gefährdet den Rechtsfrieden, weil es zur Nachahmung ermuntert. Und Frieden ist nun einmal Frieden. Der Rechtsfrieden ist die Grundlage jeden Friedens.
Übrigens, 57 Prozent der Deutschen sehen dies, wie der SPIEGEL meldet, wie ich.
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Wolfgang Dudda
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07:21
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Auf den stehenden Zug aufspringen
Die Gewerkschaft der Lokführer (GDL) ist keine DGB-Gewerkschaft! Sie sieht sich selbst als älteste deutsche Gewerkschaft, was in Anbetracht ihres Gründungsdatums im Jahre 1867 sogar gerechtfertigt erscheint.
Interessanterweise gehört sie dem dbb beamtenbund und tarifunion mit Sitz in Frankfurt am Main an. Der Deutsche Beamtenbund (dbb) vertritt, wie es sein Name ja schon sagt, zunächst einmal die Beamten, die bekanntlich nicht streiken dürfen.
Dem gemeinen Pendler, der heute auf dem Bahnsteig verzweifelt wartet oder im Stau steht, dürfte dies schnurzegal sein. Dennoch finde ich es höchst bemerkenswert, dass der Deutsche Beamtenbund, der stets damit für seine Mitglieder Reklame macht, dass er der Rechtewalter von Mitgliedern ist, die eben nicht streiken dürfen, diesen Streik subventionieren muss.
Das nenne ich eben "Auf einen stehenden Zug springen"!
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Wolfgang Dudda
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07:04
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Wiki des Tages
Heute vor 58 Jahren wurde der DGB in München gegründet. Dem Prinzip der Einheitsgewerkschaft verpflichtet bündelt er die gewerkschaftlichen Kräfte.
Das ist ihm im Laufe der Jahre schon deutlich besser gelungen als in diesen Tagen. Keine Frage. Aber, was soll eine Gewerkschaft machen, die von Heute auf Morgen von einem ihrer wichtigsten Partner plötzlich verraten wird. Die Agenda 2010 und die Rente mit 67 sind Erfindungen der SPD, die bis dato naturgemäß dem DGB näher stand als alle anderen Parteien.
Ich gehöre der Gewerkschaft der Polizei (GdP) an. Mir werden als ehrenamtlichen Funktionär der GdP im Geschäftsbereich des SPD-Ministers Peer Steinbrück wichtige, mir zustehende Rechte, die sich aus der grundgesetzlich (Artikel 9 GG) garantierten Koalitionsfreiheit ergeben, vorenthalten, nur weil Ministerialbürokraten gestützt von Peer Steinbrück dies so wollen. Der Bundesvorsitzende meiner Gewerkschaft, Konrad Freiberg, nennt dies einen klaren, politisch gewollten Rechtsbruch!
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Wolfgang Dudda
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06:49
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Mutterkreuz-Uschi will Kinder als Verdeckte Ermittler
Kein Aprilscherz! Kein Spass! Ursula von der Leyen will Kinder tatsächlich als Verdeckte Ermittler einsetzen, wie die Financial Times Deutschland berichtet, der ein Gesetzentwurf aus ihrem Haus vorliegt.
Das Kabinett will das Regelwerk am kommenden Mittwoch beschließen "Testkäufe von Kindern oder Jugendlichen erleichtern die Arbeit der Kontrollbehörden", heißt es in der Begründung. Dazu habe es bislang an einer ausdrücklichen, gesetzlichen Grundlage gefehlt. "Durch die Vorschrift wird das geändert."Und warum will Mutterkreuz-Uschi dies?
Bislang war es für die Ermittler sehr aufwendig, den illegalen Verkauf von Schnaps und Zigaretten an Jugendliche nachzuweisen. Mit dem Einsatz der Kinder und Jugendlichen als Testkäufer sollen die Verkäufer, die sich über den Jugendschutz hinwegsetzen, leichter überführt werden. Ein Verstoß gegen das Gesetz kann mit Geldstrafen von bis zu 50.000 Euro geahndet werden. In Einzelfällen und bei vorsätzlichem Handeln kann auch eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr folgen.
Die Einstellung der minderjährigen Ermittler soll unter strengen Auflagen erfolgen. So ist eine Zustimmung der Eltern notwendig. Zudem soll es eine angemessene pädagogische Begleitung geben.
Da macht man also nicht durchsetzbare Gesetze und um dies dann doch noch wirksam werden zu lassen, lässt man Kinder ihre erste kriminalistische Erfahrung als Scheinkäufer machen. Wie krank ist unser Land eigentlich?
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Wolfgang Dudda
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06:32
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Donnerstag, 11. Oktober 2007
Microsoft hat den Excel-Fehler behoben
Die Fairness gebietet es, hier auch zu melden, wenn Microsoft einen Fehler korrigiert und behebt. Bekanntlich gab es einen "Darstellungsfehler", wenn statt 65.535 oder 65.536 stets 100.000 als Ergebnis erschien.
Weil so etwas aber natürlich gar nicht geht, hat Microsoft jetzt einen Hotfix entwickelt, der den Darstellungsfehler beseitigt.
Danke, Microsoft!
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Wolfgang Dudda
um
21:41
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Einer für den Abend
Nur weil der Titel so wunderbar zum Posting unten zu "Robin Steinbrück" passt und es um zur Schau gestellten Wohlstand geht, gibt´s hier den Klassiker "How Bizarre" von OMC auf die Ohren!
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Wolfgang Dudda
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21:19
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Peer Steinbrück doch ein Sozialdemokrat?
Unverhofft kommt oft. Peer Steinbrück mahnt die Wohlhabenden dieses Land an, ihr Geld im Lande zu lassen. Ausgerechnet dem manager-magazin erklärt Steinbrück, wie verpflichtend Eigentum sei.
Wer über viel Geld verfüge, müsse "eine besondere Vorbildfunktion wahrnehmen". Insbesondere kritisierte Steinbrück den Fortzug ins steuerlich günstigere Ausland. Schließlich fuße privater Reichtum auch auf Leistungen des Staates und der Gesellschaft. "Das verpflichtet, das mahne ich an."Seine Äußerungen lassen erkennen, dass er doch über rudimentäre Kenntnisse des Grundgesetzes verfügt, denn die Sätze "Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen." stammen aus Artikel 14 des Grundgesetzes. Wie die ständigen Leser der "Alltäglichen Wahrheiten" wissen, hat er offenbar Wissensdefizite, so weit es um den Artikel 9 (Koalitionsfreiheit) des Grundgesetzes geht. Zur Zeit wartet er ab, bis ihm auch deutsche Gerichte diesen Mangel an Kenntnis attestieren.
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Wolfgang Dudda
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21:00
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Sachsen Nazis jagen Gegner mittels Polizeiakten
Wie die taz berichtet, verfügen die Nazis in Sachsen offenbar über Kopien von Ermittlungsakten aus dem Justizministerium. Anhand der darin enthaltenen Fotos machen sie nun Jagd auf linke Gegner und fertigen Dossiers über sie an.
Wenn die Vermutungen von Abgeordneten des sächsischen Landtages bestätigen, dann hat der NPD-Abgeordnete Winfried Petzold ein wenig nachgeholfen. Er konnte sich bislang schon häufig auf interne Akten des Landeskriminalamts beziehen.
Ein weiteres Kapitel im sächsischen Sumpf?
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Wolfgang Dudda
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20:50
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Wiki des Tages
Dagobert Lindlau wird heute 77 Jahre alt. Ein besonderer Journalist mit besonderen Fähigkeiten und besonderen Themen. Habe mir vor wenigen Wochen im Nachgang zu den Duisburger Mafiamorden sein Buch "Der Mob" noch einmal durchgelesen. Es hat an Aktualität nichts verloren, wie ich finde. Meine Chefs beispielsweise verneinen oder verniedlichen das Vorhandensein von Organisierter Kriminalität in genau der Weise, die Lindlau in dem Buch beschreibt.
In seiner Tradition schreiben heute Jürgen Roth und Andreas Ulrich, auf deren Bücher ich in den ständigen Rubriken rechts von den Postings verweise.
Hätte hier gerne auf das Buch "Der Mob" verlinkt, aber der Titel ist leider vergriffen.
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Wolfgang Dudda
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20:41
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Mittwoch, 10. Oktober 2007
Mensch Eva!
Da kriegt sie, Eva Herman, bei Kerner schon mal die Chance, die Dinge zu korrigieren und dann lässt sie diese Chance aus.
Getreu dem Motto "Nicht alles war schlecht" hat sie angebliche Vorzüge aus dem III. Reich geadelt und nun bei Kerner auch noch die Autobahnen zur Rechtfertigung heran gezogen. Abgesehen davon, dass dies historisch einfach falsch ist, offenbart ihr absolut unsensibler Umgang mit der Zeit des Faschismus und Nationalsozialismus in unserem Land, dass sie als Transporteur seriöser Nachrichten bei einem öffentlich-rechtlichen Sender ungeeignet ist.
Wenn sie so weiter macht, dann wird es bald so sein, dass sie ihre wirre Thesen nur noch den wissbegierigen Schülern von Jürgen Riegers Nazi-Bildungszentrum in Melle vortragen kann. Hier für Euch ein Vorgeschmack darauf:
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Wolfgang Dudda
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21:09
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Wiki des Tages
Heute vor 33 Jahren konnte Mikis Theodorakis nach dem Sturz der griechischen Militärjunta zum ersten Mal wieder öffentlich in seiner Heimat auftreten.
Es gibt wohl keinen populären Musiker, der so oft, so lange und so grausam gefoltert wurde wie er.
Und in Griechenland steht von prominenter Seite niemand mehr als er für linke Ideen und Ideale ein.
Und YouTube hält für uns immer wieder eine Überraschung bereit. Hier tatsächlich aus dem Jahr 1974 Mikis Theodorakis mit dem Titel "Ki esi lae vasanismene".
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Wolfgang Dudda
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20:55
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Was war gestern los?
Tja, ich verdiene mein Geld eben nicht als Blogger und deshalb musste ich meinem Job gestern etwas intensiver nachgehen. That´s all.
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Wolfgang Dudda
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20:48
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Dienstag, 9. Oktober 2007
Einer für den Morgen
Klar, dass ich am Morgen des 9. Oktober in Erinnerung an die erste Leipziger Montagsdemo auch an die wunderbaren Musiker der DDR denke. Allen voran hat sich "City" in mein musikalisches Herz eingebrannt. Ihr "Am Fenster", immerhin schon aus dem Jahr 1975 (!!!), ist auch heute noch ein Tanzflächenfüller auf Feten. Der Titel wurde bislang über 10 Millionen Mal verkauft und ist damit der größte musikalische Exportschlager der DDR. Hier für Euch und mich die Langversion von "Am Fenster" live gespielt von "City".
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Wolfgang Dudda
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04:57
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Wiki des Tages
Heute vor 200 Jahren endete in Preußen die Leibeigenschaft. Wer allerdings nun glaubt, dass humanistische Vorstellungen allein dafür ursächlich waren, irrt. Hans Graf zu Rantzau, der in England einen Feudalismus ohne Leibeigenschaft kennen gelernt hatte, wusste, dass der Ertrag und damit die Pacht deutlich höher ausfallen, wenn die Bauern nicht so lustlos auf den Acker ziehen.
Vor 18 Jahren: In Leipzig findet die erste große Montagsdemonstration mit ca. 70.000 Teilnehmern und damit die erste von Massen getragene Protestveranstaltung in der DDR seit 1953 statt. 70.000 Menschen nahmen in Leipzig daran teil. Diese Demo war nach anderen Montagsdemos der wirkliche Wendepunkt in der DDR. Die Parolen "Wir sind das Volk" und "Keine Gewalt" sorgten in der weltweiten Wahrnehmung dafür, dass sich niemand der Verantwortlichen traute, dagegen gewaltsam vorzugehen. Nach wie vor ist der in der DDR durch das Volk herbei geführte friedliche Wandel etwas, worauf wir Deutschen insgesamt stolz sein dürfen.Der 9. Oktober ist ein Datum, das offensichtlich viel mit der Befreiung des einfachen Menschen zu tun hat. Vor 40 Jahren wurde Ernesto Rafael Guevara de la Serna, besser bekannt als Che Guevara erschossen.
Was vielen wohl nicht bekannt sein dürfte, ist, dass seine Ideologie durchaus nicht bei allen Linken beliebt war. Die orthodoxen Marxisten konnten mit seiner Idee vom neuen Menschen genau so wenig anfangen wie die Rechten. Der Mensch sollte die Vorstellung einer materiellen Vergütung, die er für eine getane Arbeit erhält, ablegen, und stattdessen sollte ihn allein die Tatsache befriedigen durch seine Arbeit etwas Neues geschaffen oder etwas Altes verbessert zu haben. Als Musterbeispiel für solch einen Menschen nahm Guevara die Guerillakrieger, mit denen er die Revolution auf Kuba durchführte: Sie hätten lediglich die Befreiung Kubas von der batistischen Diktatur gefordert und wären dafür sogar bereit gewesen ihr Leben zu opfern.
Mir fällt gerade ein, dass die SPD in ihr in Hamburg Ende Oktober zu verabschiedendes Programm den Begriff des demokratischen Sozialismus verankern will. Mann oh Mann! Sozialismus, wie haste Dir verändert!
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Wolfgang Dudda
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04:16
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Montag, 8. Oktober 2007
Einer für den Abend
Freu, freu! Sara K. kommt am 29.11.2007 nach Kiel ins Kulturforum. Ihre unglaubliche Version des Klassikers "A Whiter Shade of Pale" auf ihrem 2001 erschienen Album "What Matters" hat mich damals vom Hocker gehauen. Pur akustisch in einer Kirch aufgenommen hat sie mit ihrer rauchigen Stimme das Original von "Procul Harum" wunderbar übertroffen. Das kommt bei Coverversionen bekanntlich eher selten vor.
Für Euch und mich gibt´s heute neben dem üblichen Video außerdem noch einen Download von ihrem letzten Album "hell or high water". Zunächst das Video mit dem Lied "Would You Break My Heart"
Und hier noch der Download "turned my upside down".
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Wolfgang Dudda
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19:32
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T-Shirt zeigt WLAN-Netz an
Für schlappe 30,- $ könnt Ihr Euch dieses T-Shirt bei www.thinkgeek.com kaufen, das Euch darüber informiert, ob und welches WLAN-Netz (802.11b sowie 802.11g) erreichbar ist und in welcher Stärke es sendet.
Glaubt man der Darstellung des Anbieters, so könnt Ihr Euer Ego damit ordentlich aufpolieren:"Endlich bekommst du die Aufmerksamkeit, die du verdienst. Andere werden sich ehrfürchtig vor dem WLAN-Gott verbeugen. Du kannst uns später danken."
Vielen Dank der computerwoche, der ich diesen Hinweis verdanke!
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Wolfgang Dudda
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18:32
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Pecunia non olet? Geld stinkt nicht, auch das von Nazis nicht!
Wie ich soeben im Videotext der ARD und bei swr.de lesen musste, ist das Spendengeld für die NPD bzw. ihre Zeitung "Deutsche Stimme" so salonfähig geworden, dass das Geld auf den Konten folgender Geldinstitute zu finden ist:
- Deutsche Bank
- Volksbank Riesa
- Postbank
- Frankfurter Bank
- Bank 1 Saar
Das Geld wird beispielsweise "erwirtschaftet" aus dem Verkauf von kriegsverherrlichenden CDs wie zum Beispiel "Blutrausch", mit Aufklebern wie "Rudolf Hess – ich bereue nichts" sowie mit Morgensternen, Schwertern und Streitäxten. Dabei geht es immerhin um 1,4 Millionen Euro.
Wenn ich darüber nachdenke, dass manchem HARTZ IV-Empfänger das Eröffnen eines Bankkontos verweigert wird und er damit gesellschaftlich geächtet und vom normalen Leben ausgeschlossen wird, wird mir übel...
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Wolfgang Dudda
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18:14
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Alibi für 19 Euro
Probleme mit der Treue? Mal wieder auf "Geschäftsreise" gewesen?
Wer einen Termin verpasst hat, seine/n Geliebte/n getroffen hat oder sonstwie ein Alibi braucht, kann sich dies nun per Internet beschaffen. Erfunden wurde dies - wie könnte es auch anders sein - natürlich in den USA. Die Idee ist nun nach Europa herüber geschwappt. Ein einfaches Alibi ist für 19 Euro, ein längerfristiges für 50 Euro auf der Seite www. alibila.com zu haben.
Der wahre Sinn des Internets wird immer klarer.
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Wolfgang Dudda
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07:53
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Wiki des Tages
Vor 25 Jahren wurde die polnische Gewerkschaft Solidarnosc in Polen verboten. Dass diese Gewerkschaft für die Wende in Osteuropa im Jahr 1989 von ausschlaggebender Bedeutung war, ist historisch unumstritten. In der Folge dieser Wende verlor Solidarnosc zwar die politische Bedeutung, ist heute trotzdem noch eine starke Gewerkschaft in Polen.
Lech Walesa, der nicht zu den Gründern von Solidarnosc gehörte, war Streikführer auf der Danziger Lenin-Werft. Später wurde er fünf Jahre lang polnischer Ministerpräsident. 1983 wurde ihm der Friedensnobelpreis verliehen.
Dass Gewerkschaften in einer pluralistischen Gesellschaft eines der wichtigsten politischen Elemente sind, weiß jeder demokratisch durchgebildete Mensch. Man sollte meinen, dass insbesondere bei Sozialdemokraten dieses Bewusstsein stark ausgebildet ist. Zweifel daran sind jedoch spätestens seit dem Gewerkschaftsverbot durch die Hintertür, das der Sozialdemokratendarsteller Peer Steinbrück im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Finanzen nach wie vor trägt, angebracht.
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Wolfgang Dudda
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07:06
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Sonntag, 7. Oktober 2007
Einer für den Morgen
Passend zum vorher gehenden Posting kommt hier der Titel "License To Kill", der nichts mit dem Bond-Film zu tun hat, in einer Interpretation von Richie Havens. Der Titel stammt aus der Feder von Bob Dylan.
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Wolfgang Dudda
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Wiki des Tages
Ist das noch Zufall? Heute, am 7. Oktober, feiert Wladimir Putin seinen 55. Geburtstag. Gleichfalls heute jährt sich der Tod von Anna Stepanowa Politkowskaja, die vor ihrem Hauseingang erschossen wurde. Die vielfach ausgezeichnete Journalistin war eine russische Reporterin, Autorin und Aktivistin für Menschenrechte. Sie wurde bekannt durch Reportagen und Bücher über den Krieg in Tschetschenien, über Korruption im Verteidigungsministerium und dem Oberkommando der Streitkräfte in Tschetschenien.
Was der ehemalige KGB-Offizier Putin mit der Pressefreiheit im Sinn hat, wissen wir alle zur Genüge. Folgen wir also dem alten Grundsatz "Cui bono", dann liegt auf der Hand, wer wirklich hinter dem Mord auf Anna Politkowskaja steckt.
War der Mord an Anna Politkowskaja etwa ein "Geburtstagsgeschenk" für Putin?
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Wolfgang Dudda
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09:59
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Sowas kommt von sowas
Foto: www.wildbits.de
Wie spiegel-online meldet, zweifelt die Mehrheit der Deutschen am Gerechtigkeitssinn der SPD-Spitze. Demnach glaubt nur noch eine Minderheit, dass die Spitzengenossen für sozial gerechte Politik stehen. Dies ist das Ergebnis einer emnid-Umfrage, die BILD in Auftrag gegeben hat.
Meinem persönlichen Favoriten unter den Sozialdemokratendarstellern, Peer Steinbrück, attestieren nur 36 Prozent, dass er für soziale Gerechtigkeit steht. Allein dieser Wert qualifiziert ihn dafür, Stellvertreter Kurt Becks zu werden, wie es für den anstehenden Bundesparteitag der SPD in Hamburg vom 25. - 27.10.2007 vorgesehen ist.
Übrigens, den Satz auf dem obigen Foto "Nur wer arbeitet, soll auch essen." hat Franz Müntefering tatsächlich gesagt, wie man hier nachlesen kann.
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Wolfgang Dudda
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09:01
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Samstag, 6. Oktober 2007
Wenn dies die einzig wahre Kirche ist...
... dann bin ich heilfroh, einer anderen anzugehören! Wie hier schon anderer Stelle berichtet, sieht sich die katholische ja als einzig wahre Kirche.
Wie sich jetzt heraus stellt, gab es sehr wohl ein juristisches Gutachten, das belegt, dass der Pfarrer von Riekofen, der zum wiederholten Male ihm anvertraute Junge missbraucht hat, unheilbar pädophil ist.
Wie br-online meldet, gibt es eben doch, anders als das Bistum Regensburg es bisher darstellte, ein derartiges Gutachten aus der ersten Verurteilung des Pfarrers im Jahre 1999.
In diesem Gutachten heißt es beispielsweise:
"Störung der Sexualpräferenz im Sinne einer homoerotischen Pädophilie"
"Manipulativ nutzte er seine Position als Beichtvater, um das Kind zum Schweigen zu bringen."
Dies und die Vorgeschichte dieses "Pfarrers" hatte das Bistum der Gemeinde Riekofen verschwiegen, als man den Mann dort zum Pfarrer bestimmte.
Überall sonst in der wirklichen Welt hätte ein derartiges Fehlverhalten Konsequenzen. In der spirituellen Welt der katholischen Kirche kann so etwas ohne Folgen geschehen. Nur dazu hört man vom obersten katholischen Moralapostel, dem Papst, nichts. Fortan gehen mir also dessen Statements noch am Allerwertesten vorbei als bisher schon!
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Wolfgang Dudda
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Einer für den Morgen...
Eines der besten und schönsten Gitarrensoli der Rockgeschichte hat Gary Moore auf seiner Tournee 1987 gespielt. "The Loner" in der Live-Version gehört daher für mich zu den wirklichen Meilensteinen des Rocks.
Genießt nahezu zehn Minuten lang eine der besten Gitarren des Rocks, schwelgt in Euren Träumen und entspannt Euch...
Leider habe ich kein Album gefunden, auf dem dieses wunderbare Stück live vorhanden ist. Die ursprüngliche Studioversion gibt´s auf dem Album "The Wild Frontier", das leider vergriffen ist.
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Wolfgang Dudda
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09:56
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George W. Bush: "Diese Regierung foltert nicht!"
Diesen Satz von George W. Bush finde ich bemerkenswert, weil er eindrucksvoll belegt, wie gefühlstaub dieser Präsident ist, denn vor wenigen Tagen musste seine Regierung bekanntlich einräumen, dass Gefangene simuliert ertränkt, geschlagen , frostigen Temperaturen und Schlafentzug durch Dauerbeschallung mit Rockmusik ausgesetzt werden. Mehr dazu im aktuellen Artikel von faz.net.
Laut der UN-Antifolterkonvention ist jede Handlung als Folter zu bezeichnen, bei der Träger staatlicher Gewalt einer Person „vorsätzlich starke körperliche oder geistig-seelische Schmerzen oder Leiden“ zufügen oder androhen, um eine Aussage zu erpressen, um einzuschüchtern oder zu bestrafen. Die Folter ist international geächtet, in Deutschland ist das Foltern einer Person eine Straftat (Quelle: Wikipedia).
Aber, George W. Bush und die UN sind bekanntlich in der Summe ein weiterer Quell der Lügen, wenn wir uns an die Show seines Außenministers Colin Powell am 5. Februar 2003 erinnern, in der er im Auftrag von Bush den Weltsicherheitsrat und die gesamte Welt mit gefälschten Infos belogen hat. Hier das Video davon:
Powell bezeichnet dies heute als "Schandfleck seiner Karriere".
Einzelheiten zur durch die USA angewendeten Folter könnt Ihr hier nachlesen.
Das erste, was auf der Strecke bleibt, wenn gefoltert wird, ist das Recht, in dessem angeblichem Interesse Menschenrechte verletzt werden!
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Wolfgang Dudda
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09:10
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"Die SPD ist wieder sozial"
Die Überschrift stammt aus einem Brief von Kurt Beck an seine Parteimitglieder. Mich begeistert ganz besonders das Wort "wieder". Wie faz.net berichtet, reist der SPD-Vorsitzende zum Hamburger Parteitag mit einem "sozialpolitischen Geschenkkoffer" an, der vier Geschenke enthält.
- verlängerte Zahlung von ALG I
- flexible Gestaltung des Renteneintrittsalters statt starrer 67er-Regelung
- Verbesserung der Situation von Leiharbeitern
- Kampf gegen Kinderarmut
Herzlichen Glückwunsch, lieber Kurt Beck, zum Mut, diese radikale Rolle rückwärts hin zu den wahren, alten Werten der Sozialdemokratie an der Seite von Peer Steinbrück zu wagen! Mit derartig sozialen Ideen dürfte der Weg aus den Tälern demoskopischer Momentaufnahmen doch ein Klax sein. Immerhin hat schon die soziale Schaumschlägerei dieser Woche dazu geführt, dass die SPD laut zdf-Politbarometer zwei Prozent bei der Sonntagsfrage zugelegt hat. So einfach ist das also!
Die "Strukturkonservativen", auch "Heulsusen" genannt, die gefälligst die Agenda 2010 mit einer "etwas strafferen Körperhaltung" vertreten sollen (Steinbrück-Zitate), werden es Ihnen, lieber Kurt Beck, danken.
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Wolfgang Dudda
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08:33
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Wiki des Tages
Heute wählen wir zu Hause, ob wir einen Film normal, in Stereo in Dolby-Surround oder gar in Dolby Digital 5.1 hören möchten. Erst vor 80 (!) Jahren wurde der erste Tonfilm aufgeführt. Es war der Film "The Jazz Singer".
Zu Beginn war der Tonfilm umstritten und wurde verteufelt, wie das Plakat links zeigt.
Seit 1992 gibt es Dolby Digital und ich finde, dass ein perfekter Sound das Bild enorm verstärken und sogar unterstreichen kann. Die Szene aus "Jurassic Park", in der zunächst ein Wasserglas gezeigt, in dem das Wasser durch die Schwingungen des Schrittes vom Tyrannosaurus Rex in Bewegung gerät, und dann die Schritte des Tyrannosaurus Rex mehr und mehr zu hören sind, bis man glaubt, dass er direkt neben einem auftritt, gehört immer noch zu meinen akustischen Lieblingsszenen.
Das wäre ohne Tonfilm nicht möglich und deswegen erkläre ich ihn zum Wiki des Tages.
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Wolfgang Dudda
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08:10
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Die wichtigsten Dinge werden teurer
Foto: BILDblog
Nach Milch und Butter wird nun auch das teurer, was den Deutschen als geistige Margarine dient: BILD!
Ab Montag kostet BILD satte 10 Cent mehr. Das entspricht einer Preiserhöhung von 20%! Wenn jetzt nicht HARTZ IV, ALG I und ALG II erhöht bzw. länger gezahlt werden müssen, wann dann? Kurt Beck zu unterstellen, dass die von ihm angezettelte Diskussion um die Agenda 2010 helfen soll, zu vermeiden, dass weniger Leute BILD kaufen, ist natürlich unangemessen.
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Wolfgang Dudda
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07:46
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Freitag, 5. Oktober 2007
Reich mir mal den Rettich rüber
Wer aus dieser Überschrift ein Lied machen kann, das sogar groovt und die Lebenssituation von 30jährigen Paaren so treffend beschreibt, muss schon ein besonderer Künstler sein. Rainald Grebe und seine Kapelle der Versöhnung sind zweifellos etwas ganz besonderes. Zu meiner Freude kann ich mir die Truppe bei mir in der Nähe am 27.10.2007 im Lutterbeker anschauen. Wo sie sonst unterwegs sind, könnt Ihr hier erfahren.
Für Euch und mich hier schon einmal ein Vorgeschmack und eben das Lied "Reich mir mal den Rettich rüber":
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Wolfgang Dudda
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Bsirske kritisiert den Bahnstreik
Aha. Der Herr Bsirske, dem in den letzten Jahren etwa 1 Million Mitglieder den Rücken gekehrt haben, kritisiert das Vorgehen der GDL. Von Spaltung der Mitarbeiterschaft und dem Untergang der Gewerkschaftsbewegung wird in Leipzig auf dem Bundeskongress von ver.di gesprochen. Was Ärzte, Piloten, Fluglotsen und nun die Lokführer machen, war eigentlich Aufgabe von ver.di. Doch das Beispiel T-Com aus dem Frühjahr zeigt uns allen, auch ver.di, die Grenzen eines Gewerkschaftskolosses auf.
Die Mitgliederentwicklung bei ver.di ist erschreckend, wie ich hier einige Postings zuvor schon feststellte. Bevor ich also andere kritisiere, sollte ich mich selbst kritisch hinterfragen. Wer innerhalb von nur sieben Jahren ein Drittel seiner Mitgliedschaft verliert, hat anderes zu tun, als die zu kritisieren, die mehr für ihre Mitglieder tun!
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Wolfgang Dudda
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20:04
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Wiki des Tages
An ihm geht heute natürlich kein Weg vorbei. Walter Kempowski ist heute im Alter von 78 Jahren infolge einer schweren Darmkrebserkrankung verstorben.
Ich habe ihn so gerne gelesen und werde mir "Tadellöser & Wolff" über´s Wochenende noch einmal ´reinziehen. Die Verfilmung seiner Bücher gehört für mich immer noch zu den absoluten Highlights der deutschen Fernsehkultur. Nebenan geht die Welt unter und in den eigenen vier Wänden bewahrt man sich die bürgerliche Spießigkeit, die man für stärker hält als den Zeitenwandel. Das Elitebewusstsein der Rostocker Kaufmannsfamilie Kempowski war bis in den Knast hinein eben unerschütterlich.
Für Euch und mich hier der Trailer zu "Tadellöser & Wolff":
Hätte Euch gerne den Kauf der beiden DVD mit den Filmen "Tadellöser & Wolff" und "Ein Kapitel für sich" verlinkt, aber amazon hat gestreikt. Schade. Tummelt Euch also und gönnt Euch was!
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Wolfgang Dudda
um
19:33
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Labels: wiki des tages
Was war gestern?
Ich war krank. So einfach ist das. Es ging wirklich nichts.
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Wolfgang Dudda
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Mittwoch, 3. Oktober 2007
Ganz unten
Nach den letzten Meinungsumfragen dümpelt die SPD heute bei 25 Prozent, die Linke bei mindestens 12 Prozent. Dass die titanic dieses Thema im Zusammenhang mit dem gestrigen 65. Geburtstag von Günter Wallraff bringt, ist nur allzu verständlich, oder?
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Wolfgang Dudda
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12:29
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Sand in die Augen streuen
Drei Wochen vor dem Bundesparteitag des SPD streuen führende Sozialdemokraten der Bevölkerung den Sand des sozialen Bewusstseins in die Augen und fordern marginale Änderungen an der Agenda 2010. Damit soll signalisiert werden, dass die SPD doch die Partei der kleinen Leute ist und sich um diese kümmert. Gleichzeitig werden damit die Linken in der SPD ruhig gestellt. Intellektuell arm und durchschaubar verbittert dieses taktische Manöver die "Heulsusen" in der SPD mehr als dass daraus eine wirklich nützliche Diskussion entstehen könnte.
Wie nun die netzzeitung meldet, setzt sich der Arbeitnehmerflügel der CDU jetzt auch auf diesen Zug. Spätestens jetzt wird deutlich, wie überfällig Reformen an der Agenda 2010 sind.
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Wolfgang Dudda
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09:41
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Wiki des Tages
Heute am 3. Oktober kümmern sich alle anderen um die deutsche Wiedervereinigung. Ich nicht. Meine Leser erwarten hier anderes.
Deshalb habe ich mir für den heutigen Wiki des Tages den amerikanischen Singer-Songwriter Woody Guthrie ausgesucht, der heute vor vierzig Jahren gestorben ist. Sein berühmtestes Lied "This Land Is Your Land" wurde von zahllosen Interpreten nachgesungen und gilt als Hymne der amerikanischen Arbeiterbewegung. Eine der schönsten Versionen dieses Liedes hat Bruce Springsteen gesungen.
Für Euch und mich am Tag der Deutschen Einheit hier also "This Land Is Your Land" von Bruce Springsteen verbunden mit der Frage: Warum haben wir eigentlich nicht so ein Lied, das uns alle verbindet?
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Wolfgang Dudda
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Dienstag, 2. Oktober 2007
Wie die USA den Irak verlassen werden
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Wolfgang Dudda
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Labels: satire
Wiki des Tages
Heute vor 138 Jahren wurde der friedliche Befreier Indiens, Mahatma Gandhi, geboren. Über ihn hier zu schreiben, würde mein Blog sprengen.
Nicht ganz so friedlich im Vorgehen aber genau so entschlossen verfolgte Uta Ranke-Heinemann ihre Ziele, als sie den katholischen Glauben hinterfragte. Zum Dank dafür wurde sie von der "einzig wahren Kirche" exkommuniziert. Wer Sätze wie „Ein Esel stellt sich Gott als Esel vor. Der Papst stellt sich Gott als Mann vor.“ sagt, darf sich natürlich nicht darüber wundern. Herzlichen Glückwunsch zum 80. Geburtstag!Eine Ikone der amerikanischen Liedermacher, Don McLean, feiert heute seinen 62. Geburtstag. Der Inhalt und die Bedeutung von "American Pie" sind bis heute noch unklar...
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Wolfgang Dudda
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19:54
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Montag, 1. Oktober 2007
Ein Fünftel will die Mauer zurück!
Laut einer emnid-Umfrage im Auftrag von N24 wollen 21 Prozent der Oostdeutschen die Mauer zurück. Als Bürger zweiter Klasse fühlen sich 74 Prozent der Ostdeutschen. Das sind dramatische Werte, die unterstreichen, wo die Politik total versagt hat.
Mal abgesehen davon, dass die Probleme der Ostdeutschen mit der Mauer nicht geringer sondern nur anders wären, sind Gedanken wie Mauernostalgie zwei Tage vor der "Volljährigkeit" der Einheit der Deutschen Ausdruck der Verbitterung und Verzweiflung.
Dass sich Dreiviertel der Ostdeutschen als Bürger zweiter Klasse in unserem Land fühlen, zeigt aber auch ein grundsätzliches Versäumnis an. Über alle Transferleistungen und Subventionen hinweg wurde versäumt, die Wiedervereinigung mit Würde und Anstand zu gestalten. Das Wort der "blühenden Landschaften" von Helmut Kohl war unverantwortlich und suggerierte, dass die gebratenen Tauben zwangsläufig die Münder derer erreichen, die sich zur Wiedervereinigung nach Kohls Gusto bekannten.
Es müssen neben Arbeitsplätzen eben auch moralische Werte geschaffen werden, auf die man stolz sein kann. Wer den Osten lediglich als am wirtschaftlichen Tropf des Westens hängenden Teil unseres Landes begreift oder deklariert, verschärft Tendenzen, wie sie aus dieser Umfrage deutlich werden!
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Wolfgang Dudda
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18:40
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Günter Wallraff wird 65 Jahre alt!
Herzlichen Glückwunsch, lieber Günter Wallraff! Es ist an der Zeit für mich, Ihnen Dank zu sagen.
Sie haben maßgeblich dazu beigetragen, dass ich politisch gefestigt links fühle, denke und handele. Sie und Ihre Reportagen haben mir Bereiche der deutschen Gegenwart näher gebracht, die ich sonst nie kennen gelernt hätte. Die Funktionsweise unserer Gesellschaft haben Sie eindrucksvoll durch Ihren besonderen Recherchestil erklärt. Für den Recherchestil verwendet man in Schweden das eigene Verb „wallraffa“, das sogar in die aktuelle Ausgabe der Wortliste der Schwedischen Akademie aufgenommen wurde.
Dass Sie zur Zeit unter Polizeischutz stehen, weil Sie sich für Salman Rushdie einsetzen und ihn schützen, zeigt, dass Sie anders als die, die vorgeben, im Interesse der kleinen Leute zu handeln, nicht müde geworden sind. Sie haben mehr für den deutschen Arbeiter getan, als es beispielsweise ein Peer Steinbrück je tun wird.
Danke!
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Wolfgang Dudda
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05:53
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Wiki des Tages und einer für den Morgen
Habe mir heute Nacht die "Tagesschau vor 20 Jahren" angesehen. Und? Die darin behandelten Themen waren tagesaktuell. Am 1.10.1987 hatte man festgestellt, dass die Ozonschicht der Antarktis um 50% kleiner geworden war, wofür Fluorkohlenwasserstoffe verantwortlich seien, die vorwiegend in Spraydosen Verwendung finden würden. Der damalige Bundesverkehrsminister Warnke mahnte eine Erhöhung der Bussgelder für Verstöße im Straßenverkehr an. Diese Themen eigneten sich meiner Meinung nach nicht für den "Wiki des Tages".
Gleiches gilt auch für die Ausrufung der Volksrepublik China durch Mao Zedong am 1. Oktober 1949. China müsste zunächst seine Haltung gegenüber der Junta in Birma/Myanmar überdenken.
Würdiger erschien mir daher Albert Collins, der heute vor 75 Jahren geboren wurde. Für den Blues war eine der wichtigsten Persönichkeiten überhaupt. So bekannte Blues-Musiker wie Robert Cray, Debbie Davies, Stevie Ray Vaughan, Jonny Lang, Susan Tedeschi und Kenny Wayne Shepherd wurden von ihm beeinflusst.
Collins spielte in der für Bluesmusiker unüblichen offenen Tonart d-moll (d-a-f-d-A-D). Der Kapodaster wurde dazu noch in der Höhe des 7.Bundes angebracht, so dass Collins auch beim Rhythmusspiel in relativ hohen Lagen spielte. Er war weder Plektrum noch Daumenpickbenutzer, sondern spielte mit Daumen und Zeigefinger der rechten Hand. Kurioserweise trug er den Gitarrengurt meist nicht wie für Rechtshänder normal über der linken Schulter, sondern schlüpfte nur mit dem rechten Arm durch den Gurt, hatte ihn also nur über der rechten Schulter. Eine andere "Showeinlage" war der Einsatz eines sehr langen Gitarrenkabels, das A. Collins ermöglichte sich spielend unter das Publikum zu mischen bzw. bei kleinen Clubs die Lokalität zu verlassen um "auf der Straße" zu spielen.
Hier für Euch und mich zum Wochenbeginn und als "Kaffee für die Ohren" am frühen Morgen das Stück "Caldonia", das Albert Collins hier zusammen mit Gary Moore und Albert King spielt. Fetziger, gitarrenbetonter Blues!
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Wolfgang Dudda
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05:36
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Sonntag, 30. September 2007
Einer für den Abend
Und einer für alle, die von messbaren Cannabisblutalkoholwerten künftig betroffen sein werden (sie Posting zuvor).
Eek a Mouse singt hier seinen Klassiker "Ganja Smuggling". Pures Reggae-Feeling gemischt mit ein bisschen Cannabiskriminialität!
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Wolfgang Dudda
um
19:25
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Wie n-tv.de meldet, schlagen Forscher vor, einen Blutalkoholgrenzwert für Cannabis einzuführen. Demnach sollen sieben bis zehn Nanogramm pro Milliliter Blut in etwa 0,5 Promille Blutalkohol entsprechen.
Bei der Qualität des genmanipulierten Cannabis, das mittlerweile auf dem Markt erhältlich ist, wird dies dazu führen, dass viele Leute auf lange Zeit nicht Auto fahren dürfen.
Und bei der bekannten Expertenhörigkeit der Regierenden können wir davon ausgehen, dass es auch so kommen wird.
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Wolfgang Dudda
um
19:18
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Einmal mehr hat Gary Lineker Recht und Deutschland ist Weltmeister
Zitat von dem ehemaligen Fußballprofi Gary Lineker:
Fußball ist ein Spiel von 22 Leuten, die rumlaufen, den Ball spielen, und einem Schiedsrichter, der eine Reihe dummer Fehler macht, und am Ende gewinnt immer Deutschland.
Zunächst einmal gratuliere ich der deutschen Damennationalmannschaft zum Gewinn der Fußballweltmeisterschaft! Wer zu dumm ist, seine Chancen und seine Feldüberlegenheit zu nutzen, hat es nicht verdient, Weltmeister zu werden. Damit ist alles zur Leistung der technisch begeisternden Brasilianerinnen gesagt. Gerade in der ersten halben Stunde "schwammen" die Deutschen. Der gehaltene Elfmeter von Nadine Angerer war bereits ein Fingerzeig dafür, wie das Spiel wohl enden würde...
Eben so, wie Gary Lineker es oben beschreibt!
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Wolfgang Dudda
um
19:06
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Birma komplett von Netz
Wie die pc-welt berichtet, ist Birma komplett vom Internet abgeschnitten. Die "Regierung" von Birma behauptet zwar, dass ein Unterseekabel gebrochen sei, aber das ist natürlich eine Lüge.
Wie ich schon vor ein paar Tagen anmerkte, sähe es für die Demonstranten dort ganz anders aus, wenn Birma Öl hätte oder über andere Rohstoffe verfügen würde, die knapp sind. Aber das ist nicht der Fall und so wird schon in wenigen Tagen niemand mehr über die furchtbaren Zustände dort berichten. Ohne weltweite Öffentlichkeit jedoch hat der Protest keine Chance.
geschrieben von
Wolfgang Dudda
um
10:28
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Einer für den Morgen
Dem, der danach noch müde ist und träge den Sonntag angeht, kann gewiss nicht mehr geholfen werden. Der Song ist von Elmore James und gehört zu den absoluten Bluesklassikern: Dust My Broom!
Walter Trout spielt das Stück nahezu acht Minuten und haucht ihm so viel Leben ein, dass man glauben könnte, das Stück stamme von heute. Kein Wunder, gilt Walter Trout doch als einer der besten Gitarristen und wird in einem Atemzug mit Eric Clapton und Jimi Hendrix genannt.
Für Euch und mich hier also live und intensiv: Dust My Broom von Walter Trout!
Wer´s zu Hause haben möchte, kann sich ja die DVD vom Konzert kaufen.
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Wolfgang Dudda
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09:59
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Wiki des Tages oder wenn zwei dasgleiche tun...
... dann ist das noch lange nicht dasselbe. So könnte man den Umstand erklären, dass wir uns zu Recht darüber aufregen, dass der Iran eine Atommacht werden will und Israel seit geraumer Zeit eine Atommacht ist.
Heute vor 21 Jahren:
Nukleartechniker Mordechai Vanunu, ehemaliger Mitarbeiter des Negev Nuclear Research Center, der der Presse kurz zuvor verraten hat, dass Israel eine Atommacht geworden sei, wird vom israelischen Geheimdienst Mossad nach Rom gelockt, entführt und nach Israel gebracht. Die italienische Regierung war mit der Entführung übrigens nicht einverstanden.
Mordechai Vanunu wurde zu 18 Jahren Haft verurteilt, von denen er 11 Jahre in Isolationshaft verbringen musste.
Nicht dass wir uns falsch verstehen: Ich habe kein Verständnis für die iranische Bemühungen, Atommacht zu werden, und rede dem Iran in dieser Sache also keineswegs das Wort. Aber, zu verschweigen, warum unter anderem der Iran Atommacht werden will, ist verlogen. Sowas kommt eben von sowas!
Wir brauchen diese Wahnsinnswaffen überhaupt nicht!
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Wolfgang Dudda
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09:00
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Samstag, 29. September 2007
Einer für die Nacht
Nach längerer Pause gibt´s hier mal wieder was von einem meiner Lieblingsmusiker auf die Ohren. Jackie Leven hat uns im März in Kiel begeistert. Der WDR hat sein Konzert am 26. März 2007 in Bonn aufgezeichnet. Aus diesem Konzertmitschnitt stammt das folgende Video, in dem Jackie Leven den Titel "Classical Northern Diversions" singt. 9:53 Minuten Jackie Leven vom Feinsten!
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Wolfgang Dudda
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22:16
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Aha! Das will Bsirske, das will ver.di
Als Gewerkschafter innerhalb der Gewerkschaft der Polizei, die in ihrer Satzung ausdrücklich verankert hat, sich um die Vollzugsbeschäftigten des Zolls zu kümmern, die tagtäglich mittels polizeilicher Methodik einen unverzichtbaren und äußerst wertvollen Beitrag für die innere Sicherheit leisten, kann ich wie nahezu alle bei uns nicht verstehen, wieso sich ver.di für die Kolleginnen und Kollegen des Zollvollzugs zuständiger fühlt als wir von der GdP.
Dass der Vorsitzende von ver.di, Frank Bsirske gleichfalls nicht den gewerkschaftlichen Tätigkeitsschwerpunkt für den Zollvollzug setzt, räumt er in einem Interview mit der Zeit ein. Auf Seite 1 des Interviews heißt es:
Ich glaube, wir sind alle sehr politisch. Aber angesichts der Branchen, die ver.di vertritt, ist klar: Sozialpolitik, Gesundheitspolitik oder der gesetzliche Mindestlohn sind für uns relevante Themen. Was der Staat macht, trifft viele unserer Mitglieder ganz direkt.Na denn. Das sind nicht gerade die zentralen Fragen des Zolls, oder? Dennoch, ver.di sieht sich für den Zollvollzug als die Gewerkschaft. Natürlich ist es nur ein Zufall, dass der Leiter der Abteilung im Bundesfinanzministerium, die sich das Gewerkschaftsverbot der GdP durch die Hintertür hat einfallen lassen, bekennendes ver.di-Mitglied ist.
Ach ja. Wie der Grafik und den Zahlen aus dem o.a. Interview auf Seite 2 zu entnehmen ist, hat sich die Mitgliederzahl von ver.di seit 1999 von 3,08 Millionen auf nur noch 2,27 Millionen im Jahre 2006 verringert. Wir als GdP haben in den wenigen Jahren, die wir für den Zollvollzug arbeiten, rasante und bemerkenswerte Mitgliederzuwächse zu verzeichnen.
Versteht Ihr jetzt gewisse Zusammenhänge?
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Wolfgang Dudda
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21:48
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