Nun gibt´s die Linke. SPD, quo vadis?
In der Netzzeitung bekommt die SPD, wie ich finde, sehr brauchbare Tipps für ihre eigene Zukunft und den künftigen Umgang mit den Chefdemagogen der Linkspartei.
Nach Meinung des Geschäftsführers des Meinungsforschungs-Instituts Forsa, Manfred Güllner, ist das mangelnde Profil des SPD-Vorsitzenden Kurt Beck mitverantwortlich für die schlechten Umfragewerte der Sozialdemokraten. «Kurt Beck hatte zwar eine relativ gute Startphase», sagte Güllner im Gespräch mit Netzeitung.de. «Doch hat er seitdem keine Bindekraft entwickelt.» Das sei aber genau das, was eine erfolgreiche Volkspartei ausmacht: Sie müsse unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen, Werte und Interessen bündeln. «Deswegen braucht es eine Person, die den Spagat schafft zwischen dem gewerkschaftlich organisierten Facharbeiter bis hin zu neuen Mittelschichten», sagte Güllner. «Da scheint Beck im Augenblick Defizite zu haben.»Exakt diese Defizite beobachte auch ich. Ein Parteivorsitzender, der seinem Vize Steinbrück Gewerkschaftsverbote durch die Hintertür belohnt, schafft diesen Spagat nicht. Der sollte sich weiter als Kosmetikberater für Langzeitarbeitslose verdingen.
Ach, SPD, wann begreifst Du endlich, dass Schröder, Steinbrück und Co. Dich nur für ihren eigenen Ehrgeiz als Steigbügelhalter missbraucht haben und weiterhin missbrauchen?