Samstag, 24. März 2007

Einer für die Nacht...

Ein tolle Stimme, ein toller Groove und das Ganze auch noch aus Deutschen Landen? Doch, doch. So etwas gibt´s!

Ayo heißt die Dame und wuchs in Köln auf. Ihre Biografie erklärt so manches.

Für Euch das zur Zeit überall gespielte "Down On My Knees" als Gute-Nacht-Lied.


Joschka Fischer im Krankenhaus!


Joschka Fischer soll im Krankenhaus sein! Allerdings können sich die Windrad-Sozialromantiker entspannen. Er ist nicht etwa ernsthaft erkrankt. Nein, er will nur der Geburt seiner nächsten Frau beiwohnen.

Bis er wieder draußen ist, tröstet uns diese wunderbare Richling-Parodie aus dem Untersuchungsausschuss.

Er ist kein Freund der Polizei!

Der schleswig-holsteinische Innenminister Dr. Ralf Stegner wird von meinen Gewerkschaftskollegen der GdP in Schleswig-Holstein schon lange nicht mehr als ernsthafter oder glaubwürdiger Gesprächspartner wahrgenommen.

Heute wurde er in Neumünster mit 90 % der Stimmen zum SPD-Landesvorsitzenden der schleswig-holsteinischen SPD gewählt. Das macht die Gewerkschaftsarbeit nicht leichter, aber es überrascht irgendwie auch nicht. Als Arbeitgeber bemühen sich SPD-Minister generell darum, bloß nicht irgendeinem Vorurteil gerecht zu werden, dass üblicherweise mit der SPD verbunden wird. Oder heißt die Abkürzung für SPD vielleicht neuerdings "Sag´ Polizisten Dummes!"???

Nikotinfrei

Nun bin ich schon fünf Wochen nikotinfrei. Deswegen hier, weil ich so stolz auf mich bin (zuvor 50 Luckies/täglich), die Kurzfassung von "Tobacco Road" mit Eric Burdon und den Animals. Habe den Altmeister 1997 auf der Krusenkoppel in Kiel gesehen und seine Performance hat mich umgehauen. Irgendwer sagte mal in einer CD-Rezension über Eric Burdon, dass er wohl auch das Telefonbuch von Oldenburg aufregend und bluesig vorlesen könnte.

Ich habe daran keine Zweifel.

Damals in Bamberg


Elf Monate ist es her, dass meine Gewerkschaft sich in Bamberg zum Bundeskongress traf. Dort standen wir alle auf, fassten uns bei den Händen und sangen "Die Internationale". Ein tolles Gefühl! Wie nötig Solidarität noch werden würde, konnte ich damals noch nicht ahnen. Deshalb hier für Euch dieses wunderbare Lied in einer Version von Hannes Wader!

Hier der Text:

Wacht auf, Verdammte dieser Erde,
die stets man noch zum Hungern zwingt!
Das Recht wie Glut im Kraterherde
nun mit Macht zum Durchbruch dringt.
Reinen Tisch macht mit den Bedrängern!
Heer der Sklaven, wache auf!
Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger
Alles zu werden, strömt zuhauf!
|: Völker, hört die Signale!
Auf zum letzten Gefecht!
Die Internationale
erkämpft das Menschenrecht. :|
Es rettet uns kein höh'res Wesen,
kein Gott, kein Kaiser, noch Tribun
Uns aus dem Elend zu erlösen
können wir nur selber tun!
Leeres Wort: des Armen Rechte,
Leeres Wort: des Reichen Pflicht!
Unmündig nennt man uns und Knechte,
duldet die Schmach nun länger nicht!
|: Völker, hört die Signale!
Auf zum letzten Gefecht!
Die Internationale
erkämpft das Menschenrecht. :|
In Stadt und Land, ihr Arbeitsleute,
wir sind die stärkste der Partei'n
Die Müßiggänger schiebt beiseite!
Diese Welt muss unser sein;
Unser Blut sei nicht mehr der Raben,
Nicht der nächt'gen Geier Fraß!
Erst wenn wir sie vertrieben haben
dann scheint die Sonn' ohn' Unterlass!
|: Völker, hört die Signale!
Auf zum letzten Gefecht!
Die Internationale
erkämpft das Menschenrecht. :|
Und hier das Video:


Nicht nur ich verstehe das BMF nicht...

Auch SPIEGEL-ONLINE hält das Vorgehen des BMF gegen eine im DGB organisierte Gewerkschaft für meldenswert, denn:

VERTRETUNG VON ZOLLBEAMTEN

Finanzministerium legt sich mit Polizeigewerkschaft an

Von Andreas Ulrich

Ist die Zollfahndung eine Finanzpolizei? Ja, sagt die Polizeigewerkschaft und beansprucht daher auch, die Interessen der Zollbeamten zu vertreten. Das sieht das Finanzministerium ganz anders - und lässt die Beamten das auch spüren.

Hamburg - Das Bundesfinanzministerium hat der Polizeigewerkschaft (GdP) das Recht abgesprochen, die Interessen von Zollbeamten zu vertreten. Hintergrund ist eine Satzungsänderung der Gewerkschaft, nach der sie "die Beschäftigten der Polizei sowie des Vollzugsbereiches der Zollverwaltung (Bundesfinanzpolizei) in der Bundesrepublik Deutschland" organisiere.

Die Gewerkschaft der Polizei, in der rund 1200 Zollbeamte organisiert sind, fordert bereits seit Jahren, die Zollfahndung wegen ihrer überwiegend polizeilichen Aufgaben in eine Finanzpolizei umzuwandeln. Das aber stößt im Ministerium auf Widerspruch.

Als nun ein Zollbeamter der Oberfinanzdirektion Koblenz, Delegierter der GdP, Sonderurlaub beantragte, um an einer gewerkschaftlichen Fachtagung in Berlin teilzunehmen, wurde ihm dies verweigert. Das Bundesfinanzministerium bekräftigte die Entscheidung. Da es die "Bundesfinanzpolizei" nicht gebe, sei "der Gewährung von Sonderurlaub... für gewerkschaftliche Veranstaltungen der GdP zum jetzigen Zeitpunkt nicht zuzustimmen".

Man halte es für geboten, sich von der Verwendung dieses Begriffes klar zu distanzieren. Gegenteilige Gerichtsentscheidungen, so das Ministerium, blieben abzuwarten.

Der Bundesvorsitzende der GdP, Konrad Freiberg, verurteilte die Entscheidung als Eingriff in die gewerkschaftliche Unabhängigkeit: "Das ist ganz klar ein politisch motivierter Rechtsbruch." Er kündigte an, seine Gewerkschaft werde gegen diesen Bescheid Klage einreichen.

spiegel-online.de


Hallo BMF!

Hier steht´s im Grundgesetz und Ihr habt es wie alle Arbeitgeber zu beachten:

Artikel 9

(1) Alle Deutschen haben das Recht, Vereine und Gesellschaften zu bilden.

(2) Vereinigungen, deren Zwecke oder deren Tätigkeit den Strafgesetzen zuwiderlaufen oder die sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder gegen den Gedanken der Völkerverständigung richten, sind verboten.

(3) Das Recht, zur Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen Vereinigungen zu bilden, ist für jedermann und für alle Berufe gewährleistet. Abreden, die dieses Recht einschränken oder zu behindern suchen, sind nichtig, hierauf gerichtete Maßnahmen sind rechtswidrig. Maßnahmen nach den Artikeln 12a, 35 Abs. 2 und 3, Artikel 87a Abs. 4 und Artikel 91 dürfen sich nicht gegen Arbeitskämpfe richten, die zur Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen von Vereinigungen im Sinne des Satzes 1 geführt werden.

Der Erlass, den Ihr Euch einfallen lassen habt, ist in diesem Sinne rechtswidrig und widerspricht dem Grundgesetz.

Ich kenne jemanden, der dieses Gen vielleicht auch braucht

Wissenschaftlern ist es nun endlich gelungen, Mäuse diese Welt in Farbe erleben zu lassen. Bislang fehlte ihnen dazu die Fähigkeit, das langwellige Rot wahrzunehmen. Dieses Gen wurde ihnen implantiert und siehe da (Freudscher Versprecher): Sie können die Welt nun trichromatisch zu sehen. (courier.de)


Ich kenne da einen stvellvertretenden Parteivorsitzenden, dem dieses Gen auch abhanden gekommen zu sein scheint. Wäre nicht schlecht, wenn er in seinem Farbspektrum auch der Farbe ROT wieder etwas Platz geben würde, anstatt Gewerkschaften auszugrenzen.

Auszug aus Wikipedia:
"
In der Politik steht die Farbe Rot für die Politische Linke. So findet sich Rot häufig in Symbolen von kommunistisch, sozialistisch und auch sozialdemokratisch ausgerichteten Parteien wieder."

Samstag ist Badewannentag!


Samstag ist Badewannentag oder zumindest war er es, als ich Kind war. Zu dieser Zeit begeisterte uns im Fernsehen auch das HB-Männchen. Ein selten schöner Clip zeigt das HB-Männchen im Bad...

Gerhard Polt - das Kabarettgenie

Einer wie er hat´s nicht nötig, seine Geniestreiche über den Zapping-Orkus zu verbreiten. Er sich rar gemacht. Er sucht immer den direkten Kontakt zum Publikum.

Auf der Suche nach Bild- und Tondokumenten wird man nur bei youtube fündig. Dort findet, wer nach »Gerhard Polt« sucht, eine Montage, in der Fernsehbilder von einer Hitlerrede mit Polts legendärem Leasingvertragsmonolog »Die Hölle« unterlegt sind – und zwar derart überzeugend lippensynchron, daß es mich vor Brüllen, hitlereskes Grauen hin oder her, gleich mehrfach vom Hocker gesemmelt hat.

Viel Spass ???!!!


Marode Kasernen, der Zweite.


Vor ein paar Tagen hatte ich bereits zu den maroden Kasernen und dem Bericht des Wehrbeauftragten Reinhold Robbe (SPD) Stellung genommen. Das Magazin "Titanic" hinkt mir ein wenig hinterher und schreibt heute: "Wie aus dem Jahresbericht des Wehrbeauftragten des Bundestages, Reinhold Robbe (SPD), hervorgeht, beschweren sich zunehmend Soldaten über die schäbigen Zustände in den Kasernen. So gebe es nur Stockbetten, ungemütlich dünne Matratzen und kleine Schränke, man müsse unverschämt früh aufstehen und könne nirgendwo vernünftig seine Playstation anschließen. Besonders erschreckend seien neben den Sanitäranlagen die Übungsgelände. Manch einer würde vornehmlich die Nächte in den umliegenden Bordellen verbringen: "Das kostet zwar den ganzen Sold, dafür riecht's aber nicht so schlimm und man fängt sich weniger Krankheiten ein." Ein Problem stellen vor allem die Auslandseinsätze dar. So hob der Wehrbeauftragte die miserablen Unterkunftsbedingen während des Kongo-Einsatzes hervor, die er für vermeidbar hielt: "So viele Neger - und trotzdem macht keiner sauber!"

In der aktuelle Ausgabe könnt Ihr übrigens nachlesen, dass Angie Merkel den Klimawandel stoppt, weil sie die Tornados nach Afghanistan schickt...

Einer für den Morgen

Wer davon nicht wach wird, der ist wohl schon tot. ZZ-Top mit "La Grange" live.

Wiki des Tages


Es handelt sich dabei um ein "Interview-Buch", in dem der arme Peter Hartz schildern kann, wie übel ihm mitgespielt wurde, wie wenig er von allem gewusst hat und wie wenig er doch bei allem mitgemacht hat. Warum nur wurde er dann vom Braunschweiger Landgericht zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt? Er sieht´s halt ein wenig anders. "Der vollständige Rufmord ist gelungen," resümiert er voller Selbstmitleid und versucht dann auch noch über dieses Buch an seinem "Elend" ein paar Euro (19,95 €) zu verdienen.

Nur gut, dass HARTZ IV-Empfänger nicht so oft interviewt werden. Deren Schicksale könnten ja so betroffen machen, dass irgendwas passieren würde...

Auch deswegen erkläre ich Peter Hartz zum heutigen Wiki des Tages.

Freitag, 23. März 2007

Bei der heutigen Staatsverschuldung ging´s ab in die nächste Galaxie...


1979 hat Franz-Josef Strauß sehr anschaulich die Geldmengen der damaligen Staatsverschuldung dargestellt. Übereinander gestapelte 100 DM-Scheine hätten seinerzeit die Höhe von 35 Kilometern erreicht. Und heute? In solch schlichten Kategorien wie Kilometer lässt sich die Staatsverschuldung nicht mehr darstellen. Viel Spaß!

Dittsche und sein Trümmerfraubruch



Am vorletzten Wochenende drückte die Kiez-Legende Kalle Schwensen unserem Dittsche in Ingos Imbiss die Hand. Dittsche jammerte gleich danach, als Schwensen weg war. Wie ernst die Verletzung war, stellte sich später heraus. Aber Dittsche wäre ja nicht Dittsche, wenn er sich nicht helfen könnte...

Der Trümmerfraubruch Ihr braucht dafür den RealMedia-Player!

Das legendäre Gitarrenduell aus "Crossroads"


Hier beginnt Gitarre und hier hört sie auch auf! Mehr Blues geht auch nicht! Schnallt Euch an für 8:46 Minuten Blues vom Allerallerallerfeinsten mit Steve Vai!

Ist Peer Steinbrück einfach nur trendy?

Meine Probleme (und die viele meiner Kolleginnen und Kollegen) mit "meinem" Minister Peer Steinbrück habe ich hier schon häufiger angesprochen. Aber, so wie es ausschaut, scheint sich die SPD absichtlich von den Gewerkschaften zu entfernen. Dabei wirft sie den Gewerkschaften einen "Linksruck" vor. Aha. Wer sich also nicht wie der Wetterhahn auf der Kirchturmspitze nach dem ausrichtet, was momentan gut für die Arbeitsplätze ist, sondern aufgrund seines Erfahrungswissens auf sozialen Positionen verharrt, die früher auch von der SPD löwenhaft verteidigt wurden, rückt nach links.

Ein Beispiel gefällig? Gerne. Bayern ist so ein Fall:

"Gewerkschaft schießt sich selber ins Knie"

Die Stimmung zwischen Gewerkschaft und SPD in Bayern wird immer schlechter: Nachdem am Wochenende der DGB die beiden SPD-Bundestagsabgeordneten Florian Pronold und Martin Burkert als Hauptredner bei den Kundgebungen zum 1. Mai ausgeladen hatte, reagierten diese jetzt verschnupft. Sie werfen der Gewerkschaft vor, Richtung Linkspartei abzudriften.

Der Gewerkschaftsbund "schieße sich selber ins Knie", sagte Florian Pronold. Der SPD-Landesgruppenchef im Bundestag hatte der Gesundheitsreform zugestimmt und wurde deshalb vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) ausgeladen, am 1. Mai in Rothenburg ob der Tauber zu sprechen. Es sei merkwürdig, dass der bayerische DGB nun "SPD-Abgeordneten in den Hintern tritt, die die Gewerkschaftsfahne hochhalten". Pronold kritisierte die Annäherung der Gewerkschaften an die Linkspartei. Mit ihr könnten keine Ziele durchgesetzt werden. Im Gegenteil: Je mehr sich SPD und Gewerkschaften streiten, desto mehr lache sich die CSU mit ihren arbeitnehmerfeindlichen Positionen ins Fäustchen.

Der Erste Mai ist ein Kampftag", sagte Fritz Schösser, Landeschef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und "es muss deutlich werden, dass wir mit den politischen Entscheidungen nicht einverstanden sind". Deshalb würden keine Politiker mehr als Hauptredner zugelassen, die nicht gewerkschaftliche Positionen vertreten.

Der Nürnberger SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Burkert, auch er darf nicht bei den Maikundgebungen sprechen, bedauerte den fehlenden Schulterschluss zwischen Sozialdemokraten und Gewerkschaften. Versöhnlich fordert er ein schärferes soziales Profil seiner Partei in der großen Koalition. Allerdings beobachtet auch er die Tendenz des Gewerkschaftsbundes zur Linkspartei.

DGB-Chef Schösser wies das zurück. Fakt ist aber: Politiker der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) dürfen bei den Mai-Kundgebungen auftreten. Ebenfalls nicht von dem Gewerkschafts-Maulkorb betroffen ist Ottmar Schreiner, Vorsitzender der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen. Er wird Hauptredner in Fürth sein.--- br-online.de

Wer bei sozialen Positionen wertkonservativ ist, vollzieht also einen Linksruck???

Sachsen, das Alaska von übermorgen?


Glaubt man, was superillu schreibt (wer von uns Wessies tut das schon?), dann entwickelt sich die Fauna in Sachsen so prächtig, dass Wölfe und Lachse dort so heimisch sein werden wie am Yukon. Schön wär´s ja... aus superillu.de zu Wölfen und Lachsen:

Wölfe in der Lausitz bekommen Manager

Der Freistaat Sachsen will sich künftig stärker um seine Wölfe kümmern. Am 1. April werde ein «Wolfsmanager» im ostsächsischen Mücka die Arbeit aufnehmen, teilte Agrarminister Stanislaw Tillich (CDU) in Bautzen mit. Außerdem soll es einen «Wolfsbeauftragten» geben. «Der Wolf in der Lausitz ist ohne Zweifel eine große Bereicherung der Artenvielfalt», sagte Tillich. Aber auch dem Sicherheitsbedürfnis der Lausitzer Bevölkerung müsse Rechnung getragen werden. Es gehe darum, Ängste ernst zu nehmen, aber keine Hysterie zu schüren.

Lachse in der Elbe immer kapitaler

Sachsen freut sich über kapitale Lachse in der Elbe. Die vergangene Saison sei eine der erfolgreichsten seit Beginn der Wiedereinbürgerung des Atlantischen Lachses vor mehr als zehn Jahren, teilte die Landesanstalt für Landwirtschaft mit. Bei Kontrollfischungen wurden im Lachsbach bei Bad Schandau) 20 aus dem Nordatlantik zurückgekehrte Lachse registriert. Mit durchschnittlich 4,5 Kilogramm Gewicht waren es die bislang «dicksten Brocken». Die ersten Rückkehrer im Herbst 1998 hatten im Schnitt nur 2,5 Kilogramm «auf den Gräten».

Da hätte ich noch eine Idee. Wie wär´s? Eine ostdeutsche Neuauflage von "Der Mann aus den Bergen", in der Gunter Emmerlich dann den Part von Dan Haggerty übernimmt...

Ich möchte so gerne ein Eisbär sein...


Vor ein paar Tagen hatte ich bereits festgestellt, dass die Überlebenschancen eines Eisbären in Deutschland deutlich besser sind als die von Babys, die aus dem 10. Stock geworfen oder in Gefriertruhen gepackt werden. Meine Theorie wird durch den peinlichen Gabriel-Auftritt im Berliner Zoo nur gestärkt.

Ein Kommentar aus stern.de:
Umweltminister Sigmar Gabriel konnte der Versuchung nicht widerstehen und hat bei der Präsentation des kleinen Eisbären Knut mitgerummelt. Das hätte er besser sein lassen sollen. Denn es war durchsichtig - und eindeutig daneben.
Manchmal muss man einfach persönlich werden. Also: Ich habe nichts gegen Tiere und Tierparks, als Junge wollte ich sogar Zoodirektor werden. Mit meinem Sohn bin ich Dauergast im Berliner Zoo. Und natürlich werden wir auch Knut angucken, bei nächster Gelegenheit. Knut ist süß, keine Frage. Ich kann verstehen, warum ihn so viele Menschen mögen. Er hält wenigstens die Klappe, das unterscheidet ihn positiv von anderen Stars und Sternchen. Und noch hat er auch keinen erkennbaren Dachschaden - wie die älteren Eisbären, die hospitalisiert Stund' um Stund' kopfwackelnd immer wieder dieselben paar Meter in ihrer Anlage zurücklegen. Hin und her und hin und her. So stolze Tiere und so ein trauriger Anblick. Spätestens in ein paar Jahren wird auch der knuddelige Knut das machen, und dann wird er nicht mehr ganz so liebenswert sein.

Weil´s genauso kaputt ist wie deutsche Gegenwart hier für Euch ein NDW-Klassiker im neuen Gewand: "Eisbär" von Grauzone

Neues vom Wachturm


Stammgäste meines Blogs wissen es. "Neues vom Wachturm" ist eine Rubrik, die ausschließlich dem Stück "All Along The Watchtower" gewidmet ist. Ich glaube, dass es kein Stück in der Geschichte der Rockmusik gibt, dass so oft gecovered wurde wie dieses. Die Ursprungsversion von Bob Dylan schwebt nach wie vor jedoch über allem...

Hier eine der Version von Jimi Hendrix nahe kommende Version von Lenny Kravitz und Eric Clapton.