Einer für den Morgen
Passend zum vorher gehenden Posting kommt hier der Titel "License To Kill", der nichts mit dem Bond-Film zu tun hat, in einer Interpretation von Richie Havens. Der Titel stammt aus der Feder von Bob Dylan.
Der alltägliche Wahnsinn um uns herum im Internet und anderswo
Passend zum vorher gehenden Posting kommt hier der Titel "License To Kill", der nichts mit dem Bond-Film zu tun hat, in einer Interpretation von Richie Havens. Der Titel stammt aus der Feder von Bob Dylan.
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Wolfgang Dudda
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10:23
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Ist das noch Zufall? Heute, am 7. Oktober, feiert Wladimir Putin seinen 55. Geburtstag. Gleichfalls heute jährt sich der Tod von Anna Stepanowa Politkowskaja, die vor ihrem Hauseingang erschossen wurde. Die vielfach ausgezeichnete Journalistin war eine russische Reporterin, Autorin und Aktivistin für Menschenrechte. Sie wurde bekannt durch Reportagen und Bücher über den Krieg in Tschetschenien, über Korruption im Verteidigungsministerium und dem Oberkommando der Streitkräfte in Tschetschenien.
Was der ehemalige KGB-Offizier Putin mit der Pressefreiheit im Sinn hat, wissen wir alle zur Genüge. Folgen wir also dem alten Grundsatz "Cui bono", dann liegt auf der Hand, wer wirklich hinter dem Mord auf Anna Politkowskaja steckt.
War der Mord an Anna Politkowskaja etwa ein "Geburtstagsgeschenk" für Putin?
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Wolfgang Dudda
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09:59
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Foto: www.wildbits.de
Wie spiegel-online meldet, zweifelt die Mehrheit der Deutschen am Gerechtigkeitssinn der SPD-Spitze. Demnach glaubt nur noch eine Minderheit, dass die Spitzengenossen für sozial gerechte Politik stehen. Dies ist das Ergebnis einer emnid-Umfrage, die BILD in Auftrag gegeben hat.
Meinem persönlichen Favoriten unter den Sozialdemokratendarstellern, Peer Steinbrück, attestieren nur 36 Prozent, dass er für soziale Gerechtigkeit steht. Allein dieser Wert qualifiziert ihn dafür, Stellvertreter Kurt Becks zu werden, wie es für den anstehenden Bundesparteitag der SPD in Hamburg vom 25. - 27.10.2007 vorgesehen ist.
Übrigens, den Satz auf dem obigen Foto "Nur wer arbeitet, soll auch essen." hat Franz Müntefering tatsächlich gesagt, wie man hier nachlesen kann.
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Wolfgang Dudda
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09:01
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... dann bin ich heilfroh, einer anderen anzugehören! Wie hier schon anderer Stelle berichtet, sieht sich die katholische ja als einzig wahre Kirche.
Wie sich jetzt heraus stellt, gab es sehr wohl ein juristisches Gutachten, das belegt, dass der Pfarrer von Riekofen, der zum wiederholten Male ihm anvertraute Junge missbraucht hat, unheilbar pädophil ist.
Wie br-online meldet, gibt es eben doch, anders als das Bistum Regensburg es bisher darstellte, ein derartiges Gutachten aus der ersten Verurteilung des Pfarrers im Jahre 1999.
In diesem Gutachten heißt es beispielsweise:
"Störung der Sexualpräferenz im Sinne einer homoerotischen Pädophilie"
"Manipulativ nutzte er seine Position als Beichtvater, um das Kind zum Schweigen zu bringen."
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Wolfgang Dudda
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10:29
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Eines der besten und schönsten Gitarrensoli der Rockgeschichte hat Gary Moore auf seiner Tournee 1987 gespielt. "The Loner" in der Live-Version gehört daher für mich zu den wirklichen Meilensteinen des Rocks.
Genießt nahezu zehn Minuten lang eine der besten Gitarren des Rocks, schwelgt in Euren Träumen und entspannt Euch...
Leider habe ich kein Album gefunden, auf dem dieses wunderbare Stück live vorhanden ist. Die ursprüngliche Studioversion gibt´s auf dem Album "The Wild Frontier", das leider vergriffen ist.
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Wolfgang Dudda
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09:56
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Diesen Satz von George W. Bush finde ich bemerkenswert, weil er eindrucksvoll belegt, wie gefühlstaub dieser Präsident ist, denn vor wenigen Tagen musste seine Regierung bekanntlich einräumen, dass Gefangene simuliert ertränkt, geschlagen , frostigen Temperaturen und Schlafentzug durch Dauerbeschallung mit Rockmusik ausgesetzt werden. Mehr dazu im aktuellen Artikel von faz.net.
Laut der UN-Antifolterkonvention ist jede Handlung als Folter zu bezeichnen, bei der Träger staatlicher Gewalt einer Person „vorsätzlich starke körperliche oder geistig-seelische Schmerzen oder Leiden“ zufügen oder androhen, um eine Aussage zu erpressen, um einzuschüchtern oder zu bestrafen. Die Folter ist international geächtet, in Deutschland ist das Foltern einer Person eine Straftat (Quelle: Wikipedia).
Aber, George W. Bush und die UN sind bekanntlich in der Summe ein weiterer Quell der Lügen, wenn wir uns an die Show seines Außenministers Colin Powell am 5. Februar 2003 erinnern, in der er im Auftrag von Bush den Weltsicherheitsrat und die gesamte Welt mit gefälschten Infos belogen hat. Hier das Video davon:
Powell bezeichnet dies heute als "Schandfleck seiner Karriere".
Einzelheiten zur durch die USA angewendeten Folter könnt Ihr hier nachlesen.
Das erste, was auf der Strecke bleibt, wenn gefoltert wird, ist das Recht, in dessem angeblichem Interesse Menschenrechte verletzt werden!
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Wolfgang Dudda
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09:10
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Labels: menschenrechte
Die Überschrift stammt aus einem Brief von Kurt Beck an seine Parteimitglieder. Mich begeistert ganz besonders das Wort "wieder". Wie faz.net berichtet, reist der SPD-Vorsitzende zum Hamburger Parteitag mit einem "sozialpolitischen Geschenkkoffer" an, der vier Geschenke enthält.
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Wolfgang Dudda
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08:33
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Labels: news
Heute wählen wir zu Hause, ob wir einen Film normal, in Stereo in Dolby-Surround oder gar in Dolby Digital 5.1 hören möchten. Erst vor 80 (!) Jahren wurde der erste Tonfilm aufgeführt. Es war der Film "The Jazz Singer".
Zu Beginn war der Tonfilm umstritten und wurde verteufelt, wie das Plakat links zeigt.
Seit 1992 gibt es Dolby Digital und ich finde, dass ein perfekter Sound das Bild enorm verstärken und sogar unterstreichen kann. Die Szene aus "Jurassic Park", in der zunächst ein Wasserglas gezeigt, in dem das Wasser durch die Schwingungen des Schrittes vom Tyrannosaurus Rex in Bewegung gerät, und dann die Schritte des Tyrannosaurus Rex mehr und mehr zu hören sind, bis man glaubt, dass er direkt neben einem auftritt, gehört immer noch zu meinen akustischen Lieblingsszenen.
Das wäre ohne Tonfilm nicht möglich und deswegen erkläre ich ihn zum Wiki des Tages.
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Wolfgang Dudda
um
08:10
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Labels: wiki des tages
Foto: BILDblog
Nach Milch und Butter wird nun auch das teurer, was den Deutschen als geistige Margarine dient: BILD!
Ab Montag kostet BILD satte 10 Cent mehr. Das entspricht einer Preiserhöhung von 20%! Wenn jetzt nicht HARTZ IV, ALG I und ALG II erhöht bzw. länger gezahlt werden müssen, wann dann? Kurt Beck zu unterstellen, dass die von ihm angezettelte Diskussion um die Agenda 2010 helfen soll, zu vermeiden, dass weniger Leute BILD kaufen, ist natürlich unangemessen.
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Wolfgang Dudda
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07:46
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Labels: BILD dich woanders
Wer aus dieser Überschrift ein Lied machen kann, das sogar groovt und die Lebenssituation von 30jährigen Paaren so treffend beschreibt, muss schon ein besonderer Künstler sein. Rainald Grebe und seine Kapelle der Versöhnung sind zweifellos etwas ganz besonderes. Zu meiner Freude kann ich mir die Truppe bei mir in der Nähe am 27.10.2007 im Lutterbeker anschauen. Wo sie sonst unterwegs sind, könnt Ihr hier erfahren.
Für Euch und mich hier schon einmal ein Vorgeschmack und eben das Lied "Reich mir mal den Rettich rüber":
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Wolfgang Dudda
um
20:37
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Labels: kabarett
Aha. Der Herr Bsirske, dem in den letzten Jahren etwa 1 Million Mitglieder den Rücken gekehrt haben, kritisiert das Vorgehen der GDL. Von Spaltung der Mitarbeiterschaft und dem Untergang der Gewerkschaftsbewegung wird in Leipzig auf dem Bundeskongress von ver.di gesprochen. Was Ärzte, Piloten, Fluglotsen und nun die Lokführer machen, war eigentlich Aufgabe von ver.di. Doch das Beispiel T-Com aus dem Frühjahr zeigt uns allen, auch ver.di, die Grenzen eines Gewerkschaftskolosses auf.
Die Mitgliederentwicklung bei ver.di ist erschreckend, wie ich hier einige Postings zuvor schon feststellte. Bevor ich also andere kritisiere, sollte ich mich selbst kritisch hinterfragen. Wer innerhalb von nur sieben Jahren ein Drittel seiner Mitgliedschaft verliert, hat anderes zu tun, als die zu kritisieren, die mehr für ihre Mitglieder tun!
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Wolfgang Dudda
um
20:04
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Labels: arbeit und recht
An ihm geht heute natürlich kein Weg vorbei. Walter Kempowski ist heute im Alter von 78 Jahren infolge einer schweren Darmkrebserkrankung verstorben.
Ich habe ihn so gerne gelesen und werde mir "Tadellöser & Wolff" über´s Wochenende noch einmal ´reinziehen. Die Verfilmung seiner Bücher gehört für mich immer noch zu den absoluten Highlights der deutschen Fernsehkultur. Nebenan geht die Welt unter und in den eigenen vier Wänden bewahrt man sich die bürgerliche Spießigkeit, die man für stärker hält als den Zeitenwandel. Das Elitebewusstsein der Rostocker Kaufmannsfamilie Kempowski war bis in den Knast hinein eben unerschütterlich.
Für Euch und mich hier der Trailer zu "Tadellöser & Wolff":
Hätte Euch gerne den Kauf der beiden DVD mit den Filmen "Tadellöser & Wolff" und "Ein Kapitel für sich" verlinkt, aber amazon hat gestreikt. Schade. Tummelt Euch also und gönnt Euch was!
geschrieben von
Wolfgang Dudda
um
19:33
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Labels: wiki des tages
Ich war krank. So einfach ist das. Es ging wirklich nichts.
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Wolfgang Dudda
um
19:30
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Labels: intern
Nach den letzten Meinungsumfragen dümpelt die SPD heute bei 25 Prozent, die Linke bei mindestens 12 Prozent. Dass die titanic dieses Thema im Zusammenhang mit dem gestrigen 65. Geburtstag von Günter Wallraff bringt, ist nur allzu verständlich, oder?
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Wolfgang Dudda
um
12:29
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Labels: satire
Drei Wochen vor dem Bundesparteitag des SPD streuen führende Sozialdemokraten der Bevölkerung den Sand des sozialen Bewusstseins in die Augen und fordern marginale Änderungen an der Agenda 2010. Damit soll signalisiert werden, dass die SPD doch die Partei der kleinen Leute ist und sich um diese kümmert. Gleichzeitig werden damit die Linken in der SPD ruhig gestellt. Intellektuell arm und durchschaubar verbittert dieses taktische Manöver die "Heulsusen" in der SPD mehr als dass daraus eine wirklich nützliche Diskussion entstehen könnte.
Wie nun die netzzeitung meldet, setzt sich der Arbeitnehmerflügel der CDU jetzt auch auf diesen Zug. Spätestens jetzt wird deutlich, wie überfällig Reformen an der Agenda 2010 sind.
geschrieben von
Wolfgang Dudda
um
09:41
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Labels: arbeit und recht
Heute am 3. Oktober kümmern sich alle anderen um die deutsche Wiedervereinigung. Ich nicht. Meine Leser erwarten hier anderes.
Deshalb habe ich mir für den heutigen Wiki des Tages den
amerikanischen Singer-Songwriter Woody Guthrie ausgesucht, der heute vor vierzig Jahren gestorben ist. Sein berühmtestes Lied "This Land Is Your Land" wurde von zahllosen Interpreten nachgesungen und gilt als Hymne der amerikanischen Arbeiterbewegung. Eine der schönsten Versionen dieses Liedes hat Bruce Springsteen gesungen.
Für Euch und mich am Tag der Deutschen Einheit hier also "This Land Is Your Land" von Bruce Springsteen verbunden mit der Frage: Warum haben wir eigentlich nicht so ein Lied, das uns alle verbindet?
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Wolfgang Dudda
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09:21
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Labels: wiki des tages
geschrieben von
Wolfgang Dudda
um
20:13
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Labels: satire

Heute vor 138 Jahren wurde der friedliche Befreier Indiens, Mahatma Gandhi, geboren. Über ihn hier zu schreiben, würde mein Blog sprengen.
Nicht ganz so friedlich im Vorgehen aber genau so entschlossen verfolgte Uta Ranke-Heinemann ihre Ziele, als sie den katholischen Glauben hinterfragte. Zum Dank dafür wurde sie von der "einzig wahren Kirche" exkommuniziert. Wer Sätze wie „Ein Esel stellt sich Gott als Esel vor. Der Papst stellt sich Gott als Mann vor.“ sagt, darf sich natürlich nicht darüber wundern. Herzlichen Glückwunsch zum 80. Geburtstag!
Eine Ikone der amerikanischen Liedermacher, Don McLean, feiert heute seinen 62. Geburtstag. Der Inhalt und die Bedeutung von "American Pie" sind bis heute noch unklar...
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Wolfgang Dudda
um
19:54
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Laut einer emnid-Umfrage im Auftrag von N24 wollen 21 Prozent der Oostdeutschen die Mauer zurück. Als Bürger zweiter Klasse fühlen sich 74 Prozent der Ostdeutschen. Das sind dramatische Werte, die unterstreichen, wo die Politik total versagt hat.
Mal abgesehen davon, dass die Probleme der Ostdeutschen mit der Mauer nicht geringer sondern nur anders wären, sind Gedanken wie Mauernostalgie zwei Tage vor der "Volljährigkeit" der Einheit der Deutschen Ausdruck der Verbitterung und Verzweiflung.
Dass sich Dreiviertel der Ostdeutschen als Bürger zweiter Klasse in unserem Land fühlen, zeigt aber auch ein grundsätzliches Versäumnis an. Über alle Transferleistungen und Subventionen hinweg wurde versäumt, die Wiedervereinigung mit Würde und Anstand zu gestalten. Das Wort der "blühenden Landschaften" von Helmut Kohl war unverantwortlich und suggerierte, dass die gebratenen Tauben zwangsläufig die Münder derer erreichen, die sich zur Wiedervereinigung nach Kohls Gusto bekannten.
Es müssen neben Arbeitsplätzen eben auch moralische Werte geschaffen werden, auf die man stolz sein kann. Wer den Osten lediglich als am wirtschaftlichen Tropf des Westens hängenden Teil unseres Landes begreift oder deklariert, verschärft Tendenzen, wie sie aus dieser Umfrage deutlich werden!
geschrieben von
Wolfgang Dudda
um
18:40
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Labels: news
Herzlichen Glückwunsch, lieber Günter Wallraff! Es ist an der Zeit für mich, Ihnen Dank zu sagen.
Sie haben maßgeblich dazu beigetragen, dass ich politisch gefestigt links fühle, denke und handele. Sie und Ihre Reportagen haben mir Bereiche der deutschen Gegenwart näher gebracht, die ich sonst nie kennen gelernt hätte. Die Funktionsweise unserer Gesellschaft haben Sie eindrucksvoll durch Ihren besonderen Recherchestil erklärt. Für den Recherchestil verwendet man in Schweden das eigene Verb „wallraffa“, das sogar in die aktuelle Ausgabe der Wortliste der Schwedischen Akademie aufgenommen wurde.
Dass Sie zur Zeit unter Polizeischutz stehen, weil Sie sich für Salman Rushdie einsetzen und ihn schützen, zeigt, dass Sie anders als die, die vorgeben, im Interesse der kleinen Leute zu handeln, nicht müde geworden sind. Sie haben mehr für den deutschen Arbeiter getan, als es beispielsweise ein Peer Steinbrück je tun wird.
Danke!
geschrieben von
Wolfgang Dudda
um
05:53
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Labels: menschenrechte
Habe mir heute Nacht die "Tagesschau vor 20 Jahren" angesehen. Und? Die darin behandelten Themen waren tagesaktuell. Am 1.10.1987 hatte man festgestellt, dass die Ozonschicht der Antarktis um 50% kleiner geworden war, wofür Fluorkohlenwasserstoffe verantwortlich seien, die vorwiegend in Spraydosen Verwendung finden würden. Der damalige Bundesverkehrsminister Warnke mahnte eine Erhöhung der Bussgelder für Verstöße im Straßenverkehr an. Diese Themen eigneten sich meiner Meinung nach nicht für den "Wiki des Tages".
Gleiches gilt auch für die Ausrufung der Volksrepublik China durch Mao Zedong am 1. Oktober 1949. China müsste zunächst seine Haltung gegenüber der Junta in Birma/Myanmar überdenken.
Würdiger erschien mir daher Albert Collins, der heute vor 75
Jahren geboren wurde. Für den Blues war eine der wichtigsten Persönichkeiten überhaupt. So bekannte Blues-Musiker wie Robert Cray, Debbie Davies, Stevie Ray Vaughan, Jonny Lang, Susan Tedeschi und Kenny Wayne Shepherd wurden von ihm beeinflusst.
Collins spielte in der für Bluesmusiker unüblichen offenen Tonart d-moll (d-a-f-d-A-D). Der Kapodaster wurde dazu noch in der Höhe des 7.Bundes angebracht, so dass Collins auch beim Rhythmusspiel in relativ hohen Lagen spielte. Er war weder Plektrum noch Daumenpickbenutzer, sondern spielte mit Daumen und Zeigefinger der rechten Hand. Kurioserweise trug er den Gitarrengurt meist nicht wie für Rechtshänder normal über der linken Schulter, sondern schlüpfte nur mit dem rechten Arm durch den Gurt, hatte ihn also nur über der rechten Schulter. Eine andere "Showeinlage" war der Einsatz eines sehr langen Gitarrenkabels, das A. Collins ermöglichte sich spielend unter das Publikum zu mischen bzw. bei kleinen Clubs die Lokalität zu verlassen um "auf der Straße" zu spielen.
Hier für Euch und mich zum Wochenbeginn und als "Kaffee für die Ohren" am frühen Morgen das Stück "Caldonia", das Albert Collins hier zusammen mit Gary Moore und Albert King spielt. Fetziger, gitarrenbetonter Blues!
geschrieben von
Wolfgang Dudda
um
05:36
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Und einer für alle, die von messbaren Cannabisblutalkoholwerten künftig betroffen sein werden (sie Posting zuvor).
Eek a Mouse singt hier seinen Klassiker "Ganja Smuggling". Pures Reggae-Feeling gemischt mit ein bisschen Cannabiskriminialität!
geschrieben von
Wolfgang Dudda
um
19:25
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Labels: music
Wie n-tv.de meldet, schlagen Forscher vor, einen Blutalkoholgrenzwert für Cannabis einzuführen. Demnach sollen sieben bis zehn Nanogramm pro Milliliter Blut in etwa 0,5 Promille Blutalkohol entsprechen.
Bei der Qualität des genmanipulierten Cannabis, das mittlerweile auf dem Markt erhältlich ist, wird dies dazu führen, dass viele Leute auf lange Zeit nicht Auto fahren dürfen.
Und bei der bekannten Expertenhörigkeit der Regierenden können wir davon ausgehen, dass es auch so kommen wird.
geschrieben von
Wolfgang Dudda
um
19:18
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Zitat von dem ehemaligen Fußballprofi Gary Lineker:
Fußball ist ein Spiel von 22 Leuten, die rumlaufen, den Ball spielen, und einem Schiedsrichter, der eine Reihe dummer Fehler macht, und am Ende gewinnt immer Deutschland.
geschrieben von
Wolfgang Dudda
um
19:06
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Labels: news
Wie die pc-welt berichtet, ist Birma komplett vom Internet abgeschnitten. Die "Regierung" von Birma behauptet zwar, dass ein Unterseekabel gebrochen sei, aber das ist natürlich eine Lüge.
Wie ich schon vor ein paar Tagen anmerkte, sähe es für die Demonstranten dort ganz anders aus, wenn Birma Öl hätte oder über andere Rohstoffe verfügen würde, die knapp sind. Aber das ist nicht der Fall und so wird schon in wenigen Tagen niemand mehr über die furchtbaren Zustände dort berichten. Ohne weltweite Öffentlichkeit jedoch hat der Protest keine Chance.
geschrieben von
Wolfgang Dudda
um
10:28
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Labels: menschenrechte
Dem, der danach noch müde ist und träge den Sonntag angeht, kann gewiss nicht mehr geholfen werden. Der Song ist von Elmore James und gehört zu den absoluten Bluesklassikern: Dust My Broom!
Walter Trout spielt das Stück nahezu acht Minuten und haucht ihm so viel Leben ein, dass man glauben könnte, das Stück stamme von heute. Kein Wunder, gilt Walter Trout doch als einer der besten Gitarristen und wird in einem Atemzug mit Eric Clapton und Jimi Hendrix genannt.
Für Euch und mich hier also live und intensiv: Dust My Broom von Walter Trout!
Wer´s zu Hause haben möchte, kann sich ja die DVD vom Konzert kaufen.
geschrieben von
Wolfgang Dudda
um
09:59
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... dann ist das noch lange nicht dasselbe. So könnte man den Umstand erklären, dass wir uns zu Recht darüber aufregen, dass der Iran eine Atommacht werden will und Israel seit geraumer Zeit eine Atommacht ist.
Heute vor 21 Jahren:
Nukleartechniker Mordechai Vanunu, ehemaliger Mitarbeiter des Negev Nuclear Research Center, der der Presse kurz zuvor verraten hat, dass Israel eine Atommacht geworden sei, wird vom israelischen Geheimdienst Mossad nach Rom gelockt, entführt und nach Israel gebracht. Die italienische Regierung war mit der Entführung übrigens nicht einverstanden.
Mordechai Vanunu wurde zu 18 Jahren Haft verurteilt, von denen er 11 Jahre in Isolationshaft verbringen musste.
Nicht dass wir uns falsch verstehen: Ich habe kein Verständnis für die iranische Bemühungen, Atommacht zu werden, und rede dem Iran in dieser Sache also keineswegs das Wort. Aber, zu verschweigen, warum unter anderem der Iran Atommacht werden will, ist verlogen. Sowas kommt eben von sowas!
Wir brauchen diese Wahnsinnswaffen überhaupt nicht!
geschrieben von
Wolfgang Dudda
um
09:00
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Labels: wiki des tages
Nach längerer Pause gibt´s hier mal wieder was von einem meiner Lieblingsmusiker auf die Ohren. Jackie Leven hat uns im März in Kiel begeistert. Der WDR hat sein Konzert am 26. März 2007 in Bonn aufgezeichnet. Aus diesem Konzertmitschnitt stammt das folgende Video, in dem Jackie Leven den Titel "Classical Northern Diversions" singt. 9:53 Minuten Jackie Leven vom Feinsten!
geschrieben von
Wolfgang Dudda
um
22:16
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Als Gewerkschafter innerhalb der Gewerkschaft der Polizei, die in ihrer Satzung ausdrücklich verankert hat, sich um die Vollzugsbeschäftigten des Zolls zu kümmern, die tagtäglich mittels polizeilicher Methodik einen unverzichtbaren und äußerst wertvollen Beitrag für die innere Sicherheit leisten, kann ich wie nahezu alle bei uns nicht verstehen, wieso sich ver.di für die Kolleginnen und Kollegen des Zollvollzugs zuständiger fühlt als wir von der GdP.
Dass der Vorsitzende von ver.di, Frank Bsirske gleichfalls nicht den gewerkschaftlichen Tätigkeitsschwerpunkt für den Zollvollzug setzt, räumt er in einem Interview mit der Zeit ein. Auf Seite 1 des Interviews heißt es:
Ich glaube, wir sind alle sehr politisch. Aber angesichts der Branchen, die ver.di vertritt, ist klar: Sozialpolitik, Gesundheitspolitik oder der gesetzliche Mindestlohn sind für uns relevante Themen. Was der Staat macht, trifft viele unserer Mitglieder ganz direkt.Na denn. Das sind nicht gerade die zentralen Fragen des Zolls, oder? Dennoch, ver.di sieht sich für den Zollvollzug als die Gewerkschaft. Natürlich ist es nur ein Zufall, dass der Leiter der Abteilung im Bundesfinanzministerium, die sich das Gewerkschaftsverbot der GdP durch die Hintertür hat einfallen lassen, bekennendes ver.di-Mitglied ist.
geschrieben von
Wolfgang Dudda
um
21:48
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Wer die Rente um 0,54 % erhöht, darf sich nicht wundern, wenn die Alten zur Selbsthilfe schreiten. So geschehen in Offenbach. Eine etwa 55 bis 60 Jahre alte Frau in Hausschuhen (!!!) schob der Kassiererin wortlos einen Zettel mit einer Geldforderung zu. Die Kassiererin bedauerte, kein Geld heraus geben zu können. Die alte Dame verließ darauf genau so still und unauffällig wieder die Bank.
Wer die ältere Dame erkennt, kann sich ja an die Polizei in Offenbach wenden...
geschrieben von
Wolfgang Dudda
um
10:36
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Labels: news
Parkverstöße sollen demnächst 65,- € und innerstädtisches Rasen bis zu 680 (!!!) € teuer werden, wie n-tv.de unter Bezug auf eine Veröffentlichung des ACE meldet.
Nach einem Entwurf des Bundesverkehrsministeriums sollen die Verwarnungsgelder generell um 60 % bis 100 % steigen.
Ob das für ein Mehr an Verkehrssicherheit sorgen wird oder nur für ein Mehr in den öffentlichen Kassen? Nichts gegen Radarkontrollen an Unfallschwerpunkten, aber die kommunale Wegelagerei an verkehrstechnisch unauffälligen Punkten wird durch die Vorschläge des Bundesverkehrsministers garantiert absurde Blüten treiben. Vielen Dank dafür, Herr Tiefensee!
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Wolfgang Dudda
um
10:19
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Labels: news
Heute wird er 72 Jahre alt: Jerry Lee Lewis
Als letzter Überlebender des berühmten sogenannten Million Dollar Quartets (Elvis Presley, Johnny Cash, Carl Perkins) ist er auch einer der ersten Künstler, die in die 1986 gegründete Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen wurde. Er führte das Leben eines typischen Rockstars mit allem, was dazu gehört. Drogen und Alkohol, mehrere gescheiterte Ehen und anderen private Tragödien. Sein im Hamburger Star-Club aufgenommenes Live-Album gilt nach wie vor als eines der berühmtesten Alben der Rockgeschichte. (erhältlich bei amazon: Live at the Star Club (US Import).
Hier für Euch und mich zum Einläuten des Wochenendes "Whole Lotta Shakin´ Goin´ On" mit Bette Midler aus dem Jahr 1981.
geschrieben von
Wolfgang Dudda
um
09:39
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Labels: music, wiki des tages
...dann wären amerikanische Truppen sicherlich schon seit Tagen dort, um der Demokratie zum Durchbruch zu verhelfen. Da dies nicht der Fall ist, wird es bei einem freundlichen Meinungsaustausch zwischen China und den USA bleiben, während in Myanmar geknüppelt und geschossen wird.
Gegenüber dem letzten Versuch der Bevölkerung, etwas zu ändern und Demokratie für sich zu gestalten, gibt´s einen Unterschied: das Internet!
Wie die tagesschau meldet, formiert sich auch ein digitaler Aufstand, der sich bei flickr und YouTube wieder findet. Ein Video von EuroNews will ich hier zeigen:
Was ist los mit den Demokratien? Warum klagt niemand an? Warum mischt man sich nicht ein?
geschrieben von
Wolfgang Dudda
um
19:08
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Labels: menschenrechte
Der NPD-Anwalt Jürgen Rieger (s.a. Posting unter diesem) hat den alten Bahnhof von Melle gekauft, um daraus ein Schulungszentrum für Nazis zu machen. Mehr dazu könnt Ihr hier bei pr-inside.com erfahren.
Diese Meldung sah sich soeben im NDR. Schön, dass sich Melle dagegen wehrt, ein Fortbildungsstandort für Nazis zu werden. Was Melle dagegen unternimmt, könnt Ihr auf der Seite "Melle sagt nein" nachlesen. Ich denke, dass das letzte Wort dazu noch lange nicht gesprochen worden ist.
Wirklich schlimm daran ist, dass die Nazis dafür auch Steuergelder verwenden können, so lange die NPD nicht verboten ist!
geschrieben von
Wolfgang Dudda
um
18:54
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Die NPD stellt tatsächlich Anträge, den § 130 StGB aufzuheben. Einer ihrer Anführer, der rechtsradikale Anwalt Jürgen Rieger, wird von der Staatsanwaltschaft Mannheim genau deswegen angeklagt.
Die aus Sicht der Rechtsradikalen lästige Norm sei ein Verstoß gegen das Grundrecht der Meinungsfreiheit. Das Leugnen des Holocausts oder das Verherrlichen der Taten der Nazis wäre bei Abschaffung des § 130 StGB straffrei. In den beiden Parlamenten, in denen die NPD vertreten ist, muss man sich jetzt, wie die Netzzeitung berichtet, tatsächlich mit diesen widerlichen Anträgen befassen.
Hoffentlich führt die Anklage in Mannheim zum Erfolg und zur Verurteilung Riegers. damit einher gehen würde dann wohl auch endlich das längst überfällige Berufsverbot für ihn!
geschrieben von
Wolfgang Dudda
um
17:59
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Labels: antifa
Der Herbst hat begonnen. Hier in Kiel stürmt es draußen gewaltig. Zeit also für ein gutes Buch am Kamin. Ich gönne mir dazu das Buch "Gefühltes Wissen" von Horst Evers. Satirisch, ironisch und mitten aus dem Leben unterhalten die Kurzgeschichten aufs Allerbeste. Geschichten aus dem Leben, die teilweise skurril daher kommen und auf jeden Fall einen kräftigen Lachmuskelkater verursachen.
geschrieben von
Wolfgang Dudda
um
10:04
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Der legendäre Film "Crossroads" ist jetzt endlich als DVD erhältlich. Juhu!!! Deswegen gibt´s an dieser Stelle ausnahmsweise eine Wiederholung. Das einzigartige Gitarrenduell aus dem Film:
Wer etwas über den alten Blues erfahren will und gleichzeitig allerbesten Blues hören möchte, kann dies alles mit dieser DVD tun!
geschrieben von
Wolfgang Dudda
um
09:41
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Labels: music
Davon kann die SPD von heute nur träumen...
Vor 38 Jahren gewann die SPD die Wahl zum 6. Deutschen Bundestag mit Willy Brandt an der Spitze. In der Folge der sozialliberalen Koalition kam es zu den Ostverträgen und einer modernen, reformorientierten Politik.
Seinerzeit galt noch das Godesberger Programm. Vergleicht dies mit der Agenda 2010 und Ihr wisst, wie weit die SPD sich von ihren Ursprüngen entfernt hat. Damals erreichte die SPD 42,7 % der Stimmen. Heute dümpelt sie zumeist zwischen 26 % und 28 % und einer der stellvertretenden Parteivorsitzenden Peer Steinbrück bezeichnet die Genossen, die den Wandel der SPD weg von der Arbeitnehmerschaft hin zu den Leistungswilligen (s.a. "Auf der Höhe der Zeit" von Platzeck, Steinbrück und Steinmeier) nicht mitmachen wollen, als Heulsusen.
Hoffentlich gibt´s dafür auf dem SPD-Parteitag vom 25. - 27.10.2007 in Hamburg die Quittung!
geschrieben von
Wolfgang Dudda
um
09:00
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Labels: wiki des tages
Dass handgemachte Musik so richtig fetzen kann, beweisen hier Blues Culture, eine Bluesband, die aus den Legenden Abi Wallenstein, Steve Baker und Martin Röttger besteht. Mit Martin Röttger, der das Cajon, ein peruanisches Holzschlagzeug spielt, Steve Baker, der die Mundharmonika unvergleichlich beherrscht und Abi Wallenstein an der Gitarre, bekommt der Bluesklassiker "Suzie Q" so viel Drive und Rhythmus, dass die Spielfreude herüber schwappt. Mehr zu Blues Culture findet Ihr auf deren Website. Ihre CD bekam übrigens den Preis der deutschen Schallplattenkritik.
Am kommenden Samstag werde ich sie mir bei uns um die Ecke in Bordesholm im Alten Kino anschauen.
Als Vorgeschmack darauf für Euch und mich eben "Suzie Q".
geschrieben von
Wolfgang Dudda
um
18:38
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Labels: music
Erst wurde heute Manfred Kanther, der ehemalige Bundesinnenminister, zu einer Geldstrafe von 54.000 € verurteilt (s.a. weiter unten in diesem Blog). Nun hat´s auch die ehemalige baden-württembergische Justizministerin Werwigk-Hertneck erwischt. Sie wurde wegen des Verrats von Dienstgeheimnissen zu einer Geldstrafe von 30.000 € und einer Haftstrafe von 12 Monaten auf Bewährung verurteilt. Einzelheiten dazu findet Ihr in der Netzzeitung.
Wer ist der/die Nächste?
geschrieben von
Wolfgang Dudda
um
16:23
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Labels: news
Ein in der Version 2007 von Excel festgestellter Berechnungsfehler ist gar kein Rechenfehler sondern nur die falsche Darstellung eines an sich richtigen Ergebnisses. Aha. Häää?
Wie golem.de meldet, hat ein Microsoft-Mitarbeiter in seinem Blog erklärt, dass Excel schon richtig rechnen würde, wenngleich auch die Ergebnisdarstellung falsch sei. Intern seien die Ergebnisse korrekt berechnet, ihre Ausgabe sei eben nur fehlerhaft. Wann immer das Ergebnis 65.535 seien müsste, spuckt Excel schlicht 100.000 aus. So einfach sei das.
Bei der kostenlosen Tabellenkalkulation im kostenlosen OpenOffice-Paket gibt´s diesen Fehler übrigens nicht. Dies alles kann man hier kostenlos downloaden!
geschrieben von
Wolfgang Dudda
um
16:10
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Labels: software
Heute vor 38 Jahren wurde das letzte Album der Beatles veröffentlicht: Abbey Road.
Dass heute der ehemalige Manager Phil Spector nicht wegen Mordes verurteilt wurde, weil sich seine Jury in Los Angeles nicht auf ein Urteil einigen konnte, ist schon ein eigenartiger Zufall, nicht wahr?
Egal, für Euch und mich hier das legendäre "Come Together" mit den Beatles.
geschrieben von
Wolfgang Dudda
um
15:48
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Labels: music, wiki des tages
Auch die Alltäglichen Wahrheiten kommen nicht umhin, dem Meister des verzögerten sprachlichen Inhalts, Edmund Stoiber, zu seinem Abschied den entsprechenden Tribut zu zollen. Das Bild rechts, das ein Plakat auf dem Potsdamer Platz zeigt, enthält Stoibers Vorstellungen zur Zukunft nach Meinung des Künstlers.
Wer die bedeutsamsten Stoiber-Versprecher einzeln genießen möchte, sollte diesen Link bei SPIEGEL-ONLINE anklicken und dort unter den verschiedenen Flash-Dateien wählen. Mein Favorit dabei ist der "Problembär".Wem das legendäre "Zehn-Minuten-Transrapid-Teil" genügt, kann es sich hier unten anschauen:
Sicher ist, dass die Dolmetscher in Brüssel dank des legendären "Äh" künftig wirklich problemlos simultan ohne Hast arbeiten können. Auf diese Weise trägt Edmund Stoiber dann wirklich zur internationalen Verständigung bei!
geschrieben von
Wolfgang Dudda
um
11:57
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Der eine, Stefan Reusch, war ein fleißiger und umsichtiger Zollbeamter auf dem Frankfurter Flughafen, entdeckte dort den illegalen Export von Atombombenzündern in den Iran, verhinderte diesen Export und wurde dafür disziplinarrechtlich so belangt, dass er heute von HARTZ-IV leben muss (s.a. frontal21). Vor dem Verwaltungsgericht Frankfurt siegte er im November 2006 und hätte eigentlich seit dem schon wieder seinen Dienst am Frankfurter Flughafen verrichten dürfen/müssen, wenn die Zollverwaltung nicht in Berufung gegangen wäre und nun vor dem Verwaltungsgerichtshof in Kassel berechtigte Hoffnung darauf haben kann, dass der Entlassungsskandal zumindest vorübergehend rechtlich manifestiert wird, bis das Bundesverwaltungsgericht letztlich der erdrückenden Beweislast des Stefan Reusch folgen wird. Stefan Reusch lebt seit vier Jahren von ALG II bzw. HARTZ IV.
Der andere heißt Manfred Kanther und wurde wegen Betruges im April 2005 zu einer Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Dabei ging es um die Schwarzgeld-Affäre der hessischen CDU. Sein Verfahren wird heute in einer weiteren Instanz vermutlich dazu führen, dass er eine Verurteilung wegen Untreue akzeptieren und dafür 300 Tagessätze berappen wird. Der Vorteil für Kanther: Er behält seine üppigen Pensionsansprüche aus der Zeit als Bundesminister!
Okay, beide Verfahren sind nicht vergleichbar, wenn man sie auf den rein juristischen Inhalt reduziert. Trotzdem, es sind zwei skandalöse Verfahren, um die sich die vom CDU-Justizminister Jürgen Banzer geführte hessische Justiz kümmert.
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Wolfgang Dudda
um
11:16
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Was der Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble wirklich will, könnt Ihr in seinem Entwurf für ein neues BKA-Gesetz nachlesen, das dem Chaos Computer Club zugespielt wurde und von ihm als 6, MB große pdf-Datei zum Download angeboten wird.
Dass sich unsere Bundesregierung mit der Gewährleistung von Innerer Sicherheit sehr schwer tut, wissen wir. Getreu dem Motto "Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah" empfehle ich Herrn Schäuble dringend, sich zunächst einmal darum zu kümmern, die vom Bundesfinanzminister Steinbrück zu verantwortenden Lecks zu stopfen. Entdeckte ausländische Schwarzarbeiter bleiben den übrigen Polizeibehörden unbekannt, weil man im Bundesfinanzministerium nicht begreift, warum es wichtig sein könnte, ausländische Staatsangehörige, die bis dato den Behörden völlig unbekannt waren, zu erfassen.
Noch besser ist folgendes Beispiel:
Findet eine Streife des Zolls im Kofferraum einer kontrollierten Person beispielsweise 25 Navigationsgeräte und Autoradios und ist die davon verständigte Polizei nicht vor Ort, bevor die zöllnerische Kontrolle beendet ist, wird die Polizei den Tatverdächtigen Hehler nicht mehr antreffen, denn auf Weisung des Bundesfinanzministeriums muss die Zollstreife den Hehler weiter fahren lassen. Dies klingt unglaublich, ist aber so in einer seit Juli 2007 gültigen Dienstanweisung so geregelt.
Was nun, wenn statt der Navigationsgeräte Wasserstoffperoxyd und Metallspäne im Kofferraum sind? Der vermutliche Terrorist kann dann auch weiter fahren, wenn die Polizei es nicht rechtzeitig zum Einsatzort des Zolls schafft.
Das ist die deutsche Wirklichkeit, die durch Online-Duchsuchungen nicht zu bessern ist!
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Wolfgang Dudda
um
10:57
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Auf diesen Seiten könnt Ihr Euch einen Online-Workshop antun, der Euch zeigt, wie Ihr das iPhone, das demnächst bei t-mobile zu kaufen sein wird, hacken könnt, damit es auch in anderen Netzen benutzt werden kann.
Herzlichen Dank an die mutige Redaktion von chip.de!
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Wolfgang Dudda
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20:35
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Jörg Schieb, der uns bislang im Internetangebot des WDR stets mit sehr brauchbaren und vor allem auch für Computeranfänger nützlichen Tipps versorgte, ist nun zeitgemäß unter die Blogger gegangen. Auf dieser Seite findet Ihr nun häufiger als bisher und noch aktueller wirkliche nützliche Tipps und Hinweise.
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Wolfgang Dudda
um
19:45
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