Donnerstag, 5. April 2007

Das war 1956

Das war 1956 die Kampagne des DGB:" Urlaubsgeld erschliesst die Welt"

Heute, 51 Jahre später, ist das Urlaubsgeld aus den Tarifen weitestgehend wieder verschwunden. Wer nun meint, es gäbe Schlimmeres, denn Urlaub an sich wäre ja schon etwas sehr Schönes. Und die paar Euro Urlaubsgeld?

Falsch, Leute. Das Urlaubsgeld ist im Laufe der Zeit wie das Weihnachtsgeld ein fester Bestandsteil der Jahreshaushaltsplanung beim einfachen Mann geworden. Die immer weiter auseinander gehende Schere von Lebenshaltungskosten und Einkommen hat dafür gesorgt.

Mehr von diesen wunderbaren DGB-Plakaten findet Ihr hier.

Es ist an der Zeit, am 1. Mai wieder zur Demo zu gehen!

Einer für den Morgen

Heute vor 13 Jahren nahm sich Kurt Cobain das Leben. Wer allerdings voreilig auf den frühen Künstlerselbstmord, wie er eben gerade in der Rockmusik oft vorkommt, schließt, liegt falsch.

Kurt Cobain litt unter heftigsten Magenproblemen, die nie geheilt werden konnten. Er entdeckte irgendwann die schmerzlindernde Wirkung von Drogen wie Heroin und anderen. Und wer den Suizid von drei nahen Verwandten erlebt, kommt als 27jähriger auf entsprechende Gedanken. Kurt Cobain erschoss sich mit einer Schrotflinte in den Mund.

Hier das unvergessene "Smells Like Teen Spirit".


Mittwoch, 4. April 2007

Einer geht noch....

Nun aber husch, husch ins Bett!

Vorher gibt´s noch was auf die Ohren von meiner Lieblingsband, was Reggae betrifft. Die "Mystic Revealers" spielen Euch "Righteous".


Nostalgische Gefühle...


1990 habe ich mir meinen ersten Computer gekauft. Das war ein Amiga 500. Er war in etwa so konfiguriert wie der den Ihr Euch auf dieser Seite "Komplettsystem Amiga" mit dem Originaltext der damaligen Computerzeitschrift anschauen könnt.

Mit einer Prozessorleistung von 7,09 Mhz konnte der Amiga schon damals Sachen, von denen heute noch so manche "MS-Dose" träumt. Problemlos konnte man Musik machen (Module erstellen), Rendern (3D-Objekte, für die der Rechner schon mal eine Nacht lang rechnen durfte) und spielen - und zwar gleichzeitig!

(links: Desktop des Amiga mit Workbench 1.3 = Betriebssystem)
Im Keller habe ich noch meinen Amiga 500+ mit einer 105 MB großen Festplatte. Dazu gehört ein Videosplitter und ein Genlock (braucht man zur Videobearbeitung). Geil am Amiga war, dass er als 50 Hz getakteter Grafiker an jedem Fernseher lief.

Ich habe noch ein Demo auf einer Diskette. 22 Minuten animierte 3D-Grafiken auf einer 735 Kb-Diskette! Versuch´ das mal mit der Illusion eines Betriebssystems, das allgemein als Microsoft (tm) bekannt ist...

Wo finde ich bloß die tollen Module, die wir seinerzeit mit dem Protracker erstellt haben? Wer schickt mir welche oder sagt mir, wo ich sie saugen kann?

Einer für die Nacht...

Weil ich mir ziemlich sicher bin, dass sich die weiter unten genannte Behördenleiterin nicht entschuldigen wird und auch nicht bedauern wird, was sie gesagt hat, widme ich ihr "Non je ne regrette rien" von Edith Piaf, die wirklich nichts zu bedauern hatte.


Nazischweine schlecht behandelt

Der Hamburger NPD-Chef Jürgen Rieger ist von einem schwedischen Gericht wegen Tierquälerei zu rund 2700 Euro Geldstrafe verurteilt worden. Nach Presseberichten soll Rieger auf seinem Hof im südschwedischen Sveneby mit seiner Schweinezucht gegen Vorschriften verstoßen haben.

Der Neonazi hatte das Anwesen Mitte der 90er Jahre erworben und eine ökologische Schweinezucht angemeldet, wofür er rund 200 000 Euro Fördermittel der EU erhalten haben soll. Der Hof diente als Treffpunkt deutscher und schwedischer Neonazis. Das schwedische Urteil ist die zweite Gerichtsentscheidung binnen weniger Wochen gegen den vorbestraften Rechtsanwalt. Das Amtsgericht Jena hatte zuvor ein Grundstück Riegers im thüringischen Pößneck einem Liquidator zum Verkauf überstellt, nachdem der Immobilieneigner – eine britische Firma Riegers – gelöscht worden war.

gefunden bei Junge Welt

Wir alle finanzieren also Jürgen Rieger´s Schweinereien?

Einer für den Feierabend...

Wenn die Leiterin einer örtlichen Bundesbehörde schon behinderte Menschen so gering schätzt, dass sie dumme, derbe "Witze" der alleruntersten Schublade adaptiert und in ihren Sprachgebrauch mit der Presse einfließen lässt, ist dies traurig. Ein wunderbar trauriges spanisches Lied spielt Euch der behinderte Mensch José Feliciano, der von Geburt an blind ist. Er ist sechsfacher Grammy-Gewinner und spielt höllisch gut Gitarre von Hendrix bis Segovia.

Diese Aufnahme stammt aus dem Jahr 1988 aus der leider eingestellten Sendung "Ohne Filter". Er spielt hier "Malaguena".




Ich habe "Malaguena" leider nur auf dieser etwas teureren 3er-CD-Edition gefunden, sorry.

Keine Arme...

Widerlich, was da in der "Hildesheimer Allgemeine Zeitung" zu lesen ist!

Klickt das Bild links an und lest die Erfolgsmeldung des Zolls durch. Im zweiten Absatz heißt es:

Für größere Erfolge fehle schlicht das Personal. Hauptzollamtschefin Doris Pöschel packte das Problem in einfache Formel:" Keine Arme, keine Kekse."


Geschmacklos und beleidigend finde ich diese Äußerung der Leiterin des Hauptzollamtes Hannover, einer örtlichen Bundesbehörde. Das darf einer Juristin, der auch die dienstliche Beurteilung behinderter Menschen übertragen ist, nicht passieren. Das ist unentschuldbar und verrät ein Menschenbild, das denkbar ungeeignet für Führungsaufgaben ist, oder?

Ohne Arme keine...


Geradezu widerlich, was nach ersten mir vorliegenden Informationen eine Dienststellenleiterin einer Bundesverwaltung in einem Pressegespräch abgesondert haben soll. Der Satz "Ohne Arme keine Kekse" beleidigt die schwerbehinderten Menschen und soll so öffentlich gefallen sein. Näheres dazu und wohl auch einen Scan vom Presseartikel im Laufe des Tages. Mal sehen, was der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen dazu sagen wird.

Batman - Symbol für menschenverachtende Traditionen

In der Stadt Batman tief im türkischen Kurdistan nimmt sich durchschnittlich ein Mädchen pro Woche das Leben. Wie es in einer 300.000 Einwohner zählenden Stadt zu einer solchen Rate kommt, ist schnell beantwortet.

Das letzte Mädchen, das nur noch im Selbstmord einen Ausweg sah, sollte für 20.000,- € einem 60jährigen als Drittfrau gegeben werden. So war es zwischen den Eltern und dem "Bräutigam" ausgemacht.

mehr dazu bei NDR-Weltbilder

Alle reden von Schäuble, wir Finanzämter nicht!

Da regt sich Deutschland über die Vorschläge des Bundesinnenministers Schäuble auf, der versucht, mittels weiterer Datengewinnung die 7.000 bundesweit abgebauten Polizisten zu kompensieren. Und? Wer hat den "Gläsernen Bürger" klammheimlich schon so geschaffen, dass ab dem 1. Juli 2007 jeder Bundesbürger seine persönliche Steuernummer bekommt, die sogar 20 Jahre nach dem Tod des Steuerpflichtigen weiter erhalten bleibt? Klar, die Finanzämter. Mehr dazu findet Ihr bei focus-online.

Und als ob dies nicht genug wäre, gibt es da noch einen Berufsverband (BDZ), der dem Deutschen Beamtenbund angehört und eine Bundessteuerverwaltung fordert.

George Orwells Visionen vom "großen Bruder" in seinem Buch "1984" haben wir schon lange übertroffen und hinter uns gelassen.

Einer für den Morgen

Tja, da wollte ich Euch ein Wecker-Lied bringen und dazu bei YouTube stöbern. Dort empfing mich ein "500-Internal Error" mit dem sinnigen Spruch "A team of highly trained monkeys has been dispatched to deal with this situation." Einen Screenshot habe ich gemacht und gesichert (siehe Bild links).

Trotzdem ist es mir gelungen, eine tolle Aufnahme von dem heutigen Geburtstagskind Gary Moore aufzutreiben. Zusammen mit BB King spielt er live "The Thrill is Gone". Aufgenommen in irgendeinem Keller kommt richtige Clubatmosphäre ´rüber, denn die beiden lassen sich 9 Minuten lang zu einer echten Jam-Session hinreißen. Das ist so ganz anders als beispielsweise bei den Aufnahmen von Eric Clapton mit BB King.

Dienstag, 3. April 2007

Einer für die Nacht...

Das heutige Gute-Nacht-Lied singt Euch die leider viel zu früh verstorbene Eva Cassidy.

Ihre Interpretation von "Somewhere Over the Rainbow" machte sie erst nach ihrem Tod berühmt. Zu Lebzeiten war sie nur Insidern bekannt.

Gute Nacht!




McDonald´s = Notwendigkeit von Gewerkschaften?

Heute um 21:00 Uhr kümmert sich das Magazin Frontal21 um eine Firma, die es mit Gewerkschaften wirklich nicht so hat. McDonald´s kam und kommt mit der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) nicht zurecht. Da hat man eben schnell die Gewerkschaft Ganymed eingeführt und sich quasi eine Gewerkschaft selbst gebacken. Nachzulesen ist dies unter anderem auf den Seiten des Magazins "Kontraste".

Frontal21 kümmert sich darum und um bestätigt bei den Recherchen, dass Mitarbeiter dort aus Frust häufig in die Burger spucken. Dass es auch sonst mit der Sauberkeit nicht zum besten bestellt ist, zeigt der Beitrag heute auch.

Gewerkschaft und Betriebsrat im von uns verstandenen Sinne findet bei McDonald´s nicht statt!

Ja, wie denn? Und wen denn?

Dieses Plakat des DGB aus dem Jahr 1953 ist brandaktuell, nicht wahr?

Wir verzeichnen die niedrigsten Krankenstände seit zehn Jahren. Bundesministerien missachten Artikel 9 unseres Grundgesetzes. 50.000 (!!!) Mitarbeiter der Telekom, die seit Jahren zu Tode reformiert werden, bekommen diese Tage eigenartige Briefe, in denen sie binnen 14 Tage entscheiden sollen, ob sie sich widerstandslos in eine andere Firma transferieren lassen wollen oder nicht.


Die Wirtschaft brummt und wird dies nach Expertenmeinung auch noch bis 2008 tun.

In Bayern und sicherlich auch noch anderen Orten legt der DGB keinerlei Wert mehr auf Redner der SPD.

Die bestehenden Arbeitnehmerrechte sind den Arbeitern nicht wie gebratene Tauben zugeflogen, sie wurden überwiegend hart erkämpft. Eine beeindruckende Zeitreise ermöglicht der DGB im Internet und bietet seine Plakate von 1947 bis zur Gegenwart an.

Es ist an der Zeit, am 1. Mai wieder zur Demo auf die Straße zu gehen und den Arbeitgebern zu zeigen, dass es immer noch einen Partner gibt, den man braucht, wenn man langfristig überlegt!

zu den DGB-Plakaten


Einer für den Feierabend...

Etwas zum Chillen. Blues aus Spanien. Aus Spanien???

Aber gewiss doch. Die Vargas Blues Band spielt einen blitzsauberen Latin-Blues und schafft es, dem schon ein wenig steril wirkenden "Chillout" von John Lee Hooker und Carlos Santana den Blues richtig einzuhauchen. Das Stück heißt dann eben "Sácalo" und treibt einen dann in wenigen Augenblicken an irgendeine Strandbar mit Blick auf´s Meer. Gedankenverloren nippe ich an meinem Rum und chille...


Wiki des Tages - die Biene, Einstein und unser Tod

Albert Einstein sagte einmal:"Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr...‘‘.

In den USA haben wir diesen Zustand bald erreicht, denn an der amerikanischen Westküste sind 60 Prozent der Bienenvölker kollabiert, an der Ostküste und in Texas sind es 70 Prozent.

Ähnlich sieht es in Spanien und Polen aus. Auch bei uns stehen die Imker vor einem rätselhaften Bienensterben. Man weiß nicht, was Schuld daran ist, dass die Bienenvölker den Winter nicht überlebt haben.

Klar, dass der Wiki des Tages die Biene ist



Das Eis wird dünner...

... und das ist offensichtlich gut für Kanadas Robben. Nur diesem Umstand verdanken etwa 65.000 Robben ihr Leben. Andere 270.000 (!!!) Robben dürfen auch dieses Jahr wieder brutal erschlagen werden.

mehr dazu bei stern

Freuen wir uns hier weiter am gehypten Knut.

Einer für den Morgen

Eigentlich suchte ich nach einer Live-Version von "Here´s To You" von Joan Baez, um musikalisch an dieser Stelle zu gewerkschaftsfeindlichen Ministern wie Ingo Wolf oder Peer Steinbrück zu reflektieren.

Dabei fand ich ein schönes Duett von Joan Baez und Jackson Browne. Dann erinnerte ich mich an dessen wunderschönes "Lives In The Balance" und fand dazu ein ganz tolles Video.

Eindrucksvolle Bilder, toll zusammen gestellt und dazu als Sound die Live-Version von "Lives In The Balance"!


Von ihm musste es erwartet werden

Dass FDP-Minister traditionell wenig Wert auf ein gutes Verhältnis zu Gewerkschaften legen, ist hinlänglich bekannt. Der NRW-Innenminister Dr. Ingo Wolf allerdings setzt hier neue Maßstäbe im negativen Sinn. Der Kölner Express berichtet dazu heute:

Köln – Gut gelaunt sprang NRW-Innenminister Dr. Ingo Wolf (FDP) am Freitag aus seinem Dienstwagen, marschierte auf das Kölner Polizeipräsidium zu. Doch weit kam er nicht.

Denn dann stoppten ihn wütende Polizisten, stellten ihn zur Rede.

Buh-Rufe, ein gellendes Pfeifkonzert und Transparente wie „FDP=Feind der Polizei“ wurden geschwenkt. GdP-Vize Peter Hugo: „Wir verstehen Ihre Politik schon längst nicht mehr. Sie wollen unser Mitspracherecht massiv unterbinden. Wir verfallen in Zeiten, die wir längst hinter uns gelassen haben."

mehr dazu im Kölner Express

Bereits am 22.März 2007 berichtete der Kölner Express schon einmal und meldete:

Unterstützung bekommt Richter von der CDU-Arbeitnehmerorganisation CDA. Die kritisiert in einem offenen Brief an Wolf: „Es ist Ihnen (...) gelungen, vom kleinsten Polizeibeamten bis hin zu den Führungskräften der Polizei die Frustration in bisher nicht gekannte Höhen zu treiben.“

Auch der Personalrat des Innenministeriums übt scharfe Kritik. Bei einer Personalversammlung (Protokoll liegt EXPRESS vor) erklärte Personalratsvorsitzender Michael Puttkamer: „Herr Minister, Sie täuschen bewusst die Öffentlichkeit zu Lasten der eigenen Beschäftigten!“

Wolf habe im Innenministerium eine „Kultur des Misstrauens“ eingeführt, die die bisherige kollegiale Zusammenarbeit zerstöre. Hochrangige Führungskräfte, so Puttkamer, „wurden entmündigt, dürfen kaum noch eigene Entscheidungen treffen“ und „müssen sich, bevor sie ein Problem anpacken, erst einmal die Erlaubnis zum Denken holen“.

Und was sagt Minister Wolf zu den Vorwürfen? Auf Nachfrage des EXPRESS heißt es im Innenministerium nur: „Kein Kommentar.“ In FDP-Kreisen war zu erfahren, die Vorwürfe seien haltlos und ein „böses Schmierentheater“
mehr dazu im Kölner Express

Montag, 2. April 2007

Einer für die Nacht...

Das Lied "Viva La Quince Brigada" handelt von Iren, die sich im Spanischen Bürgerkrieg der Fünften Brigade angeschlossen haben. Diese internationale Brigade kämpfte gegen die von Franco angeführten Faschisten.

Diese Version stammt von Christy Moore,
dem irischen Songschreiber und Sänger.

Das Lied geht allerdings bis in die Zeit der Napoleonischen Kriege zurück.

Wer mehr über die Fünfte Brigade und die in ihr dienenden Iren wissen möchte, findet hier sicherlich, was er sucht: Ireland and the Spanish Civil War

Gute Nacht!




Man kann nicht Nichtkommunizieren!

Eben in den Nachrichten erfuhr ich, dass Paul Watzlawick am letzten Samstag verstorben ist. Er war ein Genie für Kommunikation und schuf unter anderem den Satz der Überschrift. Sein Buch "Anleitung zum Unglücklichsein" ist genau so lehrreich wie unterhaltsam und kurzweilig.


Nun sind sie auf dem Weg nach Afghanistan...

Passend zum Abflug der Tornados von Jagel im schönsten Bundesland der Welt nach Afghanistan möchte ich Euch dieses wunderbare Zitat vom SPD-Vorsitzenden Kurt Beck nicht vorenthalten, das ich in der Jungen Welt gefunden habe:

Es gibt sehr gelegentlich, sehr ernst zu nehmend, aber sehr gelegentlich, wie die Fachleute sagen, Scharmützel, und dann wieder ernst zu nehmende Übergriffe. Aber es gibt eben durchaus auch die Chance, die Situation zu beherrschen.
Na, das macht uns aber Mut!

Bravo! Weg mit dem Kopierschutz!

Hoffentlich folgen EMI auch die anderen Musikrechteinhaber wie SONY oder BMG.

aus www.tagesschau.de:

Die Plattenfirma EMI Music will Musik ohne Kopierschutz im Internet vertreiben. Damit können Verbraucher online gekaufte Musik auf jedem beliebigen Player uneingeschränkt nutzen. Allerdings müssen die Musikfans für eine kopierschutzfreie Einzellied auch tiefer in die Tasche greifen. Songs ohne Digital Rights Management (DRM) sollten statt der üblichen 99 Cent nun 1,29 Dollar kosten, teilte EMI in London mit. Alben will das Plattenlabel jedoch zum gleichen Preis verkaufen. Das neue Angebot soll das bisherige Angebot nicht ersetzen, sondern ergänzen.


Gut so!

Wohin mit den Alten?

Unglaubliches spielt sich im beschaulichen Dorf Vögelsen bei Lüneburg ab. Hier will der immerhin schon 68jährige Vorsitzende einer Bürgerintiative gegen ein Wohngemeinschaftsprojekt für über 50jährige den Neubau einer Wohnanlage für eben solche Senioren verhindern.

mehr dazu: Hamburger Morgenpost

Nicht mehr lang, eigentlich nur noch 14 Jahre, dann bin ich auch so weit, dass mich keiner mehr haben will. Ob mich dann die Beatles mit ihrem Song "When I´m 64" aus dem Film "Yellow Submarine" trösten können?





Norwegen testet ersten Verzollungsautomaten der Welt

Was sich wie ein verspäteter Aprilscherz anhört, ist aufgrund der Personalknappheit beim norwegischen Zoll tatsächlich Realität. In Oslo steht auf dem Flughafen Gardemoen der erste Verzollungsautomat. Der geneigte Reisende, dem nach norwegischem Recht nur 1,5 Liter Spirituosen und 2 Liter Bier bei der Einreise abgabenfrei zustehen, kann an diesem Automaten seine Anmeldung vornehmen und die Abgaben dann mit seiner Kreditkarte oder per Bon bezahlen. Norwegens Finanzministerin weihte diesen Apparat jetzt ein.

Die durch die Automaten freigesetzten Kräfte wolle man verstärkt bei der Schmuggelbekämpfung einsetzen.

mehr dazu bei: spiegel-online


Weil es so gut passt, hier das richtige Lied dazu:

Alltägliche Wahrheiten in den Olymp der Blogger aufgestiegen

Nach nicht einmal 14 Tagen wurde dieses Blog in den Olymp der Blogger aufgenommen. Es bekam sozusagen einen Stern auf dem "Walk of Fame" der deutschsprachigen Blogger. Ihm wurde so etwas wie der "Oscar" des Bloggens verliehen!

Der Schockwellenreiter schreibt in seinen Delicious-Links zu den "Alltäglichen Wahrheiten" folgendes: gehört in jede Blogroll


Wer´s beim Schockwellereiter nicht mehr finden sollte, kann sich hier den Screenshot anschauen. Lieber Jörg Kantel, vielen Dank!

Wehe, wenn Du nicht zahlst!

Wer in Amiland seinen Unterhaltspflichten nicht nachkommt, der wird mittels Aufdruck auf Pizza-Schachteln an den öffentlichen Pranger gestellt:

Für Pizzaliebhaber in Butler County gibt es neben Thunfisch, Peperoni und Salami mit der Bestellung noch ein besonderes Extra. Neben dem Namen des Pizzadienstes findet sich auf der Schachtel eine besondere Information: die Gesichter der zehn größten Unterhaltssünder der Gemeinde - mit vollem Namen, der letzten bekannten Adresse, Alter und Geburtsdatum, einer Beschreibung des Äußeren und - in besonders großen Lettern - der Summe, die sie ihrem Kind oder ihren Kindern schulden. Über den Gesichtern prangt die Drohung: "So muss es Ihnen nicht ergehen."


mehr dazu bei spiegel-online

Einer für den Morgen

Und welcher Song darf nun natürlich nicht fehlen, wenn wir über den Dollar und Kohle an sich reden? Richtig. "Money" von Pink Floyd. Hier in der Version der "PULSE-Tour" von 1994.

Im August 1994 hatte ich das Glück, diese Wahninnsshow in Hannover sehen zu dürfen. Bis heute ist der Aufwand unerreicht, den Pink Floyd damals betrieb!

Viel Spaß bei knapp neun Minuten Pink Floyd!




links CD, recht DVD

Cooler geht´s wirklich nicht!


Passend zum Wiki des Tages finde ich folgende Story, die ich für Euch hier auch als Video bereit stelle:

In Amiland-TV spielt man auch "Wer wird Millionär". Der Kandidat John Carpenter muss die 1-Million-Dollar-Frage beantworten, hat aber noch den Telefonjoker. Den zieht er nun und ruft seinen Vater an. Dessen Hilfe braucht er nicht wirklich, denn er sagt seinem Vater, dass er nur angerufen habe, um ihm mitzuteilen, dass er nun Millionär ist.

Viel Spass!

Wiki des Tages

Heute vor 215 Jahren wurde der Dollar in den USA als offizielles Zahlungsmittel eingeführt. Klar, dass der Wiki des Tages die amerikanische Währung ist.

Um den Dollar geistern viele Verschwörungstheorien. Spätestens seit Dan Browns "Illuminati" wird uns deshalb Angst und Bange. Aber nun mal ganz ehrlich: Was macht die Eule auf dem Dollar?

Sonntag, 1. April 2007

Einer für den Abend


Ian Anderson geht mit Jethro Tull dieses Jahr wieder auf Tournee. Egal wo auch immer er spielt, darf ein Stück niemals dabei fehlen: Locomotive Breath Hier also für Euch das Lied vom betrogenen Eisenbahner, allerdings in einer ganz besonderen Fassung, nämlich mit Orchesterbegleitung.



Reste-Boxen in Germany und richtiges Boxen

Mangels boxerischer Qualität graben die Box-Promotoren (schöner Plural!) alles aus, was jemals den Sandsack getroffen hat. Und uns blüht noch weiteres Unheil. Am Rande des Rentnerboxens in München drohte Dariusz Michalczewski an, wenn ihm genug Geld geboten würde, in den Ring zurück zu kehren. Nun fehlen uns nur noch René Weller und Graciano Rocchigiani, damit wir in den nächsten Jahren noch recht viel Freude am Boxen haben.

Bis dahin können wir uns mit Erinnerungen an richtiges Boxen, wie z.B. den legendären Kampf Ali vs. Foreman in Kinshasa trösten. Wie sagte Muhammad Ali einst:" Ich bin so schnell, dass ich, wenn ich im Hotelzmmer das Licht ausschalte, schon im Bett liege bevor es dunkel ist!" Bitteschön!


A Capella vom Feinsten!

A Capella zu singen, gehört nach wie vor zum Schwierigsten in der Musik. Die Gruppe "Rockappella" hat diese Kunst zur Perfektion gebracht. Hier habe ich für Euch einen Klassiker aus der Rockmusik, nämlich "16 Tons", ausgesucht. Aufgenommen wurde der Clip im August 2000 in Bethlehem.


Diesen Song findet Ihr auf dieser CD:

Henry Maske gewinnt Kirmesboxen

Foto:© Matthias Schrader/DPA

Es war ein verdienter Punktsieg, keine Frage. Die boxerische Qualität des RTL-gehypten Kampfes hatte durchweg allerdings nur Kirmesqualität. Der "stern" nennt es zutreffend "Nichtangriffspakt mit Fettverbrennung". Wer Maske die Geschichte mit "Ehrgeiz" oder "Herausforderung" glaubt, möge sich den Artikel aus "nrz-online" ´reinziehen. "Er war alt und brauchte das Geld.."

Man hätte eigentlich ahnen können, was passieren wird, denn das Intro für den Kampf trällerte der deutsche Madonna-Ersatz aus Delmenhorst, Sarah Connor. Ihr Lied "The Impossible Dream" sang sie sicherheitshalber mal in englischer Sprache. Ihr unvergessenes "Brüh im Lichte" bei der Eröffnung der "Allianz-Arena" in München biete ich Euch hier an:



Einer für den Morgen

Das gestrige Gut-Nacht-Lied war von den "Ärzten". Warum wollen wir den Tag nicht mit einem Frühsportlied von Farin Urlaub beginnen?

"...bei Zehn will ich Euch springen seh´n...!

Viel Spaß!



Wiki des Tages

Am 1. April 1811 wurde die erste Kriminalpolizei durch das Berliner Polizeireglement geschaffen. Es sollte jedoch noch bis zum Ende des 19. Jahrhunderts dauern, bevor alle deutsche Großstädte über eine Kriminalpolizei verfügten.

In der
Konferenz von Jalta im Februar 1945 legte man fest, dass die deutsche Polizei entnazifiziert, demokratisiert und dezentralisiert werden sollte. Dies führte übrigens zur Gründung des Bundeskriminalamtes. Mit Inkrafttreten des Grundgesetzes am 23. Mai 1949 wurde in Artikel 73 festgelegt, dass der Bund „die ausschließliche Gesetzgebung über […] die Zusammenarbeit des Bundes und der Länder in der Kriminalpolizei…“ hat. Dazu wurde im März 1951 das Gesetz über die Errichtung eines Bundeskriminalamtes geschaffen. Parallel dazu wurden in den Ländern auch Landeskriminalämter eingerichtet, die innerhalb der Bundesländer eine Koordinierung und Informationssteuerung gewährleisten sollen.

Samstag, 31. März 2007

Einer für die Nacht...


Das Gute-Nacht-Lied ist heute aus gutem Grund nicht so kuschelig wie sonst. "Die Ärzte" singen für Euch "Schrei nach Liebe"...

Einer für den Abend



Wegen der Demo in Lübeck und weil ich gerade zurück bin vom Geburtstag meines Vaters, der sich anders als der Herr Grass nicht selektiv an seine Zugehörigkeit zur Waffen-SS erinnern kann, hier für Euch ein Antikriegs-Lied aus den 60ern. Mein Vater ist im Krieg vollständig erblindet und wird daher tagtäglich gezwungen, mit den Folgen diese Krieges auf der persönlichen Ebene zurecht zu kommen.

Eine sehr schöne Video-Collage zum Song "Universal Soldier" von Donovan:



Auch hier ist kein Platz für Nazis!

Foto: Maxwitat/LN

Gewohnt schäbig haben die Neonazis das Andenken an die Opfer der Bombennacht von Lübeck für ihre widerlichen Zwecke missbraucht.

Ein Bündnis aus Parteien, Gewerkschaften, Kirchen, Vereinen und Verbänden mit 2.000 Teilnehmern an der Gegendemo zeigte den etwa 350 Nazis, dass sie auch in Lübeck keine Heimat finden werden. Alles blieb dabei bislang friedlich. Ein Dank dafür an die besonnenen Kräfte und die etwa 1.700 Polizisten!

mehr in den "Lübecker-Nachrichten - online"

"Fernsehen heute, das ist wie der Zusammenprall von Scheiße und einem Ventilator"


Dieses wunderbare Zitat verdanken wir der Comedian Gaby Köster. Wie richtig sie damit liegt, werden wir heute Abend wieder erleben, wenn die Quoten-Gurus Gottschalk und Bohlen auf einander treffen.

Nur gut, dass es noch Reste einer der besten Unterhaltungsssendungen aller Zeiten, der "Wochenshow" im Internet gibt. Hier die zum Umfallen gut gelungene Parodie der Sendung "Wetten, dass..." mit Ottmar Zittlau, dem Zahlengenie, und Ingolf Lück als Thomas Gottschalk. Ich habe eben bei der Vorschau für dieses Posting wieder Tränen gelacht...



3,5 % mehr Lohn! Das ist doch mal ´ne Ansage!

Tarifeinigung am Bau

Berlin (dpa) - Im Tarifkonflikt der Bauwirtschaft ist eine Einigung erreicht. Die rund 700 000 Beschäftigten erhalten 3,5 Prozent mehr Geld. Das teilten beide Seiten nach der vierten Gesprächsrunde am Morgen in Berlin mit. Der neue Tarifvertrag soll ab dem 1. Mai mit einer Laufzeit von zwölf Monaten gelten. Der Lohn der Azubis steigt um 3,1 Prozent. Die Arbeitgeberseite sprach von einem tragfähigen Ergebnis. IG-BAU-Chef Klaus Wiesehügel lobte, die Bauarbeiter bekämen endlich wieder mehr Geld.


Das ist doch eine annehmbare Richtschnur für die Lohnerhöhungen dies Jahres!

Einer für den Morgen


Lindsay Buckingham, Gitarrist von "Fleetwood Mac", spielt hier "Big Love". Solo! Live! Virtuos! Geil!

Ich denke, die "Stars(???)" von "DSDS" sollten sich dieses Video einmal ´reinziehen, dann voller Demut auf die Knie gehen und erkennen, dass sie gehypte Amateure sind.

3:10 Minuten vom Allerfeinsten!



Toll treiben es die Brandenburger!

Wer sich beim "Open-Air-Sex" im beschaulichen Müllrose erwischen lässt, der zahlt 35,- € Bussgeld. Der Artikel der "Märkischen Oderzeitung" enthält dazu folgende Highlights:

Wer in Müllrose und Umgebung zukünftig seine Frühlingsgefühle nicht im Griff hat, dem droht ein Bußgeld von 35 Euro. Im März haben die Gemeindevertreter beschlossen, das "Ausüben von öffentlich wahrnehmbaren sexuellen Handlungen (z. B. Freiluftsex)" zu verbieten. Besonders am Rande von Sommerfesten habe es in der Vergangenheit Vorfälle dieser Art gegeben, denen man nun einen Riegel vorschieben möchte...

"In unserer Stadtordnung ist das nicht geregelt, und wir sehen da auch keinen Bedarf", erklärt Brunhilde Wilczynski, Abteilungsleiterin im Amt für Öffentliche Ordnung in Frankfurt/Oder. Ihr sei durchaus bewusst, dass auf Tischtennisplatten in Wohngebieten nicht immer nur Ping-Pong gespielt werde, aber beschwert habe sich darüber in Frankfurt noch niemand...

Der Müllroser Amtsleiter Ingomar Friebel ist es leid, immer wieder über das Thema reden zu müssen. Aber er nimmt es inzwischen mit Humor und erzählt selbst einen Witz, der derzeit in Müllrose kursieren soll: Ein Kontrolleur vom Ordnungsamt sieht ein Ehepaar beim Sex und zückt daraufhin seinen Block mit den Strafzetteln. "So", sagt der Kontrolleur zu dem Mann, "das macht für Sie 35 und für Ihre Frau 105 Euro." Der Mann stutzt: "Wieso muss meine Frau mehr bezahlen als ich?" - "Ihre Frau habe ich heute schon zum dritten Mal erwischt", entgegnet der Mann vom Amt.


Dafür ein herzliches "Tätätätä" nach Müllrose!

Wiki des Tages


Vor 16 Jahren wurde der "Warschauer Pakt" aufgelöst, jene von der UdSSR beherrschte Vereinigung sozialistischer Staaten, die sich besonders unangenehm während des ungarischen Volksaufstandes oder der Niederschlagung des Prager Frühlings hervor tat. Der offizielle Name war Vertrag über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand.