Montag, 26. März 2007
Frau klebt sich Krokodile an den Körper
Für mich als Zollfahnder natürlich ein ungeheuerlicher Vorgang, was SPIEGEL-ONLINE da meldet:
Schmuggelware
Frau klebt sich Krokodile an den KörperBei der Leibesvisitation einer Palästinenserin trauten die Zollfahnder ihren Augen kaum. Auf dem Weg von Ägypten in den Gazastreifen war die Frau wegen ihres seltsamen Körperumfangs aufgefallen. Kein Wunder: Sie hatte sich Krokodile am Körper befestigt.
Jerusalem - Der Schmuggel missglückte dank der Aufmerksamkeit eines palästinensischen Grenzpostens. Dem sei die "ungewöhnliche Leibesfülle" der Frau merkwürdig vorgekommen, berichtete eine Sprecherin der EU-Überwachungsmission gestern. Eine Leibesvisitation brachte schließlich drei Krokodile ans Tageslicht.
Die Frau hatte die knapp einen halben Meter langen Reptilien mit Klebeband an ihrem Körper befestigt. Sie gab an, dass sie die Tiere einem Zoo verkaufen wollte.
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Wolfgang Dudda
um
09:01
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Die einen stehen im Dunklen, die anderen im Licht...

Die Kunden von Wendelin Wiedeking darf man wohl getrost als "im Lichte stehend betrachten". Sie werden ihre Autos nur selten unter Laternen abstellen. Vermutlich verfügen deren Garagen über eine Fußbodenheizung.
Nicht ganz so gut haben es da die Autos der Normalverdiener, wie man exemplarisch hier in Hamburg sehen kann. "Benzin-Diebe stechen Tanks auf" lautet die Schlagzeile in der "Hamburger Morgenpost". Beruhigend, dass demnach die osteuropäischen Diebe beim Klauen den Dienstweg einhalten und bei denen beginnen, die in der sozialen Hackodnung als Nächste über ihnen stehen.
Dabei geht es doch viel einfacher, wie dieses äußerst unterhaltsame und lehrreiche Video zeigt:
Schnauze, wenn Du keine Autos baust!

Glaubt man Wendelin Wiedeking, so befinden wir uns in einem Wirtschaftskrieg. „Die Umweltdebatte wird von einigen EU-Politikern gezielt missbraucht, um die deutschen Premium-Hersteller zu schädigen. Für mich ist das schon ein Wirtschaftskrieg." Das ist ein Zitat aus diesem BILD-Interview, das Wiedeking gegeben hat. Besonders harte Forderungen kämen aus Ländern, die überhaupt keine Autos bauen.
Bis 2010, so Wiedeking, wolle man noch einmal 20 Prozent besser werden. Was meint er damit? Die Abgaswerte oder sein Gehalt? Mehr zum Gehalt findet Ihr in dieser Abmahnung.
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Wolfgang Dudda
um
07:18
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Einer für den Morgen

Helmut Kohl als Friedensnobelpreisträger? Von der letztjährigen Friedensnobelpreisverleihung gibt es einen Mitschnitt. Yusuf, den Älteren unter uns besser vertraut als Cat Stevens, singt dort seinen letzten großen Hit "Peace Train".
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Wolfgang Dudda
um
07:01
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Nobelpreis für Helmut Kohl?

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso will Helmut Kohl offiziell für den Friedensnobelpreis vorschlagen. Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel schweigt genauso offiziell dazu. Sie tut gut daran.
In dieser Zeit hat sich niemand so recht um den Frieden verdient gemacht. So gesehen ist Helmut Kohl nach meiner Meinung gleich in mehrfacher Hinsicht ein "Verlegenheitskandidat".
Bestritt Helmut Kohl nicht zunächst, den üblen Goebbels-Gorbatschow-Vergleich gemacht zu haben, bis "Newsweek" dazu das Tondokument veröffentlichte? Weigert er sich nicht bis heute, Parteispender zu nennen?
Hier der Goebbels-Vergleich als Tondokument (mp3, 1:12 Min., 1 MB)
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Wolfgang Dudda
um
06:34
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Wiki des Tages - Gorch Fock
Dass ich hier in Kiel besonders schön wohne, höre ich immer wieder, wenn mich Freunde oder Kollegen besuchen. Zur Silhouette Kiels gehört die "Gorch Fock", das Segelschulschiff der Bundesmarine.
Täglich fahre ich an diesem Segelschiff vorbei, wenn ich zum Mittagessen in den Kieler Landtag fahre. Ab heute muss ich neun Monate lang auf diesen Anblick verzichten, denn die "Gorck Fock" wird die Segel setzen und auf einen Törn in die Karibik, die USA und Kanada gehen.
Romantisch geht´s dabei nicht zu. Mehrere Ex-Matrosen der "Gorch Fock" haben mit unabhängig von einander übereinstimmend erzählt, dass ihre Erinnerungen an den Törn mit der "Gorch Fock" alles andere als positiv sind.
Wiki des Tages ist also die "Gorch Fock".
Hier die "Gorch Fock" bei der Abfahrt aus Venedig.
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Wolfgang Dudda
um
06:09
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Sonntag, 25. März 2007
Zur Verlobung WASG und PDS

Ein sehr guter Kommentar zu diesem Thema ist bei tagesschau.de nachzulesen. "Mit dem Personal von gestern in die Partei von morgen" ist eine der Überschriften des Kommentars.
geschrieben von
Wolfgang Dudda
um
19:55
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Dieses Geburtagskind hätte ich beinahe vergessen
Heute wird Aretha Franklin sage und schreibe 65 Jahre alt. Mit dem Lied "Respect" wurde sie zur singenden Symbolfigur der Bürgerrechtsbewegung in den USA. Genau mit diesem Lied trat sie übrigens auch noch einmal in "Blues Brothers" auf.
Schade, dass sie so unter Flugangst leidet. Sonst könnten wir sie hier in Europa auch mal wieder sehen.
Für Euch und mich hier nun "Respect" aus dem letzen Jahr.
geschrieben von
Wolfgang Dudda
um
18:00
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Ist sie nun da, die neue Linke?

So nun haben sich also die beiden linken Gruppen verabredet, zusammen zu gehen. Dazu waren sehr, sehr viele Kompromisse nötig, wie ich heute nachmittags in PHOENIX verfolgen konnte. Der begnadete Rhetoriker Oskar Lafontaine konnte mich jedoch genauso wenig überzeugen wie die vor lauter gefressener Kreide hüstelnden Sahra Wagenknecht oder Petra Phau. Deutschland braucht dringend eine ALternative links von der SPD, keine Frage. Aber dieser Zusammenschluss wird es nicht werden. Dessen bin ich mir sicher. Gut, dass der Verfassungsschutz hier ein Auge drauf wirft.
Oskar stellte übrigens schon wieder die Eigentumsfrage. Na denn. Möglicherweise kommt bald ja wieder altes DDR-Liedgut wie "Jetzt bist Du in der LPG" (mp3, 2,2 MB) in Mode.
geschrieben von
Wolfgang Dudda
um
17:20
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Mehr Polizeiautos gehen nicht...
Es wurden 60 Streifenwagen verschrottet während der nach wie spektakulärsten Verfolgungsjagd aller Zeiten. Beim Bluesmobil handelte es sich um einen 74er Dodge Monaco, dem Elwood einen 4,4 Liter Motor und "Bullenstossdämpfer" verpasst hat.
Im Film wurden übrigens 13 Bluesmobile verwendet, die je nach Bedürfnis eingesetzt wurden. Im Film beträgt die höchste vom Bluesmobil erreichte Geschwindigkeit 120 Meilen, was etwa 200 Stundenkilometern entspricht.
Aber hier für Euch die 8:18 Minuten lange Verfolgungsjagd! Viel Spaß!
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Wolfgang Dudda
um
10:32
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Das macht mir heute den Tag!
Eines der Highlights aus "Blues Brothers" ist der Auftritt von Cab Calloway mit "Minnie the Moucher". Als der Film gedreht wurde, war Cab Calloway immerhin schon 73 Jahre alt. Dieses Lied war sein Erkennungslied schon lange vor dem Film. Mittlerweile hat der Song Kultstatus und wird sogar in Diskotheken gespielt.
Nach wie vor wurden nie mehr Polizeiautos in einem Film verschrottet. Mal sehen, ob ich die legendäre Verfoglungsjagd auch noch finde. Bis dahin hier erst mal "Minnie The Moucher"!
geschrieben von
Wolfgang Dudda
um
10:19
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Wiki des Tages - Sommerzeit
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Heute Nacht war es wieder einmal so weit. Uhrenumstellung. Eine Stunde Schlaf geraubt. Und wozu? Die Europäische Gemeinschaft hat sie beschlossen. Als wichtiger Grund galt die Überzeugung, durch eine bessere Nutzung des Tageslichts Energie sparen zu können. Diese Überlegung war insbesondere noch eine Nachwirkung aus der Zeit der Ölkrise.
In den USA wurde während einer Probephase in der Sommerzeit 1974–1975 ein nur 1%iger Rückgang des gesamten Elektrizitätsverbrauches gemessen.
Das ursprünglich verfolgte Ziel der Energieeinsparung konnte durch die Sommerzeit laut Expertenaussagen auch in Deutschland nicht erreicht werden. Demnach falle die Energiebilanz sogar negativ aus, da in den kälteren Monaten März, April und Oktober durch das verschobene Aufstehen die Heizperiode verlängert werde und allerlei Aufwände für die Umstellungsprozeduren anfielen.
Das wird von der Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland auf Anfrage der FDP-Fraktion bestätigt. Auch nach diesen Angaben wird keine Energie gespart.
Die Sommerzeit ist deswegen der Wiki des Tages. Und weil sie so wunderschön ist, hier für Euch von Louis Armstrong und Ella Fitzgerald "Summertime" zum Wachwerden.
geschrieben von
Wolfgang Dudda
um
06:17
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Samstag, 24. März 2007
Einer für die Nacht...
Ein tolle Stimme, ein toller Groove und das Ganze auch noch aus Deutschen Landen? Doch, doch. So etwas gibt´s!
Ayo heißt die Dame und wuchs in Köln auf. Ihre Biografie erklärt so manches.
Für Euch das zur Zeit überall gespielte "Down On My Knees" als Gute-Nacht-Lied.
geschrieben von
Wolfgang Dudda
um
22:14
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Joschka Fischer im Krankenhaus!

Joschka Fischer soll im Krankenhaus sein! Allerdings können sich die Windrad-Sozialromantiker entspannen. Er ist nicht etwa ernsthaft erkrankt. Nein, er will nur der Geburt seiner nächsten Frau beiwohnen.
Bis er wieder draußen ist, tröstet uns diese wunderbare Richling-Parodie aus dem Untersuchungsausschuss.
geschrieben von
Wolfgang Dudda
um
20:19
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Er ist kein Freund der Polizei!
Der schleswig-holsteinische Innenminister Dr. Ralf Stegner wird von meinen Gewerkschaftskollegen der GdP in Schleswig-Holstein schon lange nicht mehr als ernsthafter oder glaubwürdiger Gesprächspartner wahrgenommen.
Heute wurde er in Neumünster mit 90 % der Stimmen zum SPD-Landesvorsitzenden der schleswig-holsteinischen SPD gewählt. Das macht die Gewerkschaftsarbeit nicht leichter, aber es überrascht irgendwie auch nicht. Als Arbeitgeber bemühen sich SPD-Minister generell darum, bloß nicht irgendeinem Vorurteil gerecht zu werden, dass üblicherweise mit der SPD verbunden wird. Oder heißt die Abkürzung für SPD vielleicht neuerdings "Sag´ Polizisten Dummes!"???
geschrieben von
Wolfgang Dudda
um
19:24
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Nikotinfrei
Nun bin ich schon fünf Wochen nikotinfrei. Deswegen hier, weil ich so stolz auf mich bin (zuvor 50 Luckies/täglich), die Kurzfassung von "Tobacco Road" mit Eric Burdon und den Animals. Habe den Altmeister 1997 auf der Krusenkoppel in Kiel gesehen und seine Performance hat mich umgehauen. Irgendwer sagte mal in einer CD-Rezension über Eric Burdon, dass er wohl auch das Telefonbuch von Oldenburg aufregend und bluesig vorlesen könnte.
Ich habe daran keine Zweifel.
geschrieben von
Wolfgang Dudda
um
15:06
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Damals in Bamberg
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Elf Monate ist es her, dass meine Gewerkschaft sich in Bamberg zum Bundeskongress traf. Dort standen wir alle auf, fassten uns bei den Händen und sangen "Die Internationale". Ein tolles Gefühl! Wie nötig Solidarität noch werden würde, konnte ich damals noch nicht ahnen. Deshalb hier für Euch dieses wunderbare Lied in einer Version von Hannes Wader!
Hier der Text:
- Wacht auf, Verdammte dieser Erde,
- die stets man noch zum Hungern zwingt!
- Das Recht wie Glut im Kraterherde
- nun mit Macht zum Durchbruch dringt.
- Reinen Tisch macht mit den Bedrängern!
- Heer der Sklaven, wache auf!
- Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger
- Alles zu werden, strömt zuhauf!
- |: Völker, hört die Signale!
- Auf zum letzten Gefecht!
- Die Internationale
- erkämpft das Menschenrecht. :|
- Es rettet uns kein höh'res Wesen,
- kein Gott, kein Kaiser, noch Tribun
- Uns aus dem Elend zu erlösen
- können wir nur selber tun!
- Leeres Wort: des Armen Rechte,
- Leeres Wort: des Reichen Pflicht!
- Unmündig nennt man uns und Knechte,
- duldet die Schmach nun länger nicht!
- |: Völker, hört die Signale!
- Auf zum letzten Gefecht!
- Die Internationale
- erkämpft das Menschenrecht. :|
- In Stadt und Land, ihr Arbeitsleute,
- wir sind die stärkste der Partei'n
- Die Müßiggänger schiebt beiseite!
- Diese Welt muss unser sein;
- Unser Blut sei nicht mehr der Raben,
- Nicht der nächt'gen Geier Fraß!
- Erst wenn wir sie vertrieben haben
- dann scheint die Sonn' ohn' Unterlass!
- |: Völker, hört die Signale!
- Auf zum letzten Gefecht!
- Die Internationale
- erkämpft das Menschenrecht. :|
geschrieben von
Wolfgang Dudda
um
14:41
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Nicht nur ich verstehe das BMF nicht...
Auch SPIEGEL-ONLINE hält das Vorgehen des BMF gegen eine im DGB organisierte Gewerkschaft für meldenswert, denn:
VERTRETUNG VON ZOLLBEAMTEN
Finanzministerium legt sich mit Polizeigewerkschaft an
Von Andreas Ulrich
Ist die Zollfahndung eine Finanzpolizei? Ja, sagt die Polizeigewerkschaft und beansprucht daher auch, die Interessen der Zollbeamten zu vertreten. Das sieht das Finanzministerium ganz anders - und lässt die Beamten das auch spüren.
Hamburg - Das Bundesfinanzministerium hat der Polizeigewerkschaft (GdP) das Recht abgesprochen, die Interessen von Zollbeamten zu vertreten. Hintergrund ist eine Satzungsänderung der Gewerkschaft, nach der sie "die Beschäftigten der Polizei sowie des Vollzugsbereiches der Zollverwaltung (Bundesfinanzpolizei) in der Bundesrepublik Deutschland" organisiere.
Die Gewerkschaft der Polizei, in der rund 1200 Zollbeamte organisiert sind, fordert bereits seit Jahren, die Zollfahndung wegen ihrer überwiegend polizeilichen Aufgaben in eine Finanzpolizei umzuwandeln. Das aber stößt im Ministerium auf Widerspruch.
Als nun ein Zollbeamter der Oberfinanzdirektion Koblenz, Delegierter der GdP, Sonderurlaub beantragte, um an einer gewerkschaftlichen Fachtagung in Berlin teilzunehmen, wurde ihm dies verweigert. Das Bundesfinanzministerium bekräftigte die Entscheidung. Da es die "Bundesfinanzpolizei" nicht gebe, sei "der Gewährung von Sonderurlaub... für gewerkschaftliche Veranstaltungen der GdP zum jetzigen Zeitpunkt nicht zuzustimmen".
Man halte es für geboten, sich von der Verwendung dieses Begriffes klar zu distanzieren. Gegenteilige Gerichtsentscheidungen, so das Ministerium, blieben abzuwarten.
Der Bundesvorsitzende der GdP, Konrad Freiberg, verurteilte die Entscheidung als Eingriff in die gewerkschaftliche Unabhängigkeit: "Das ist ganz klar ein politisch motivierter Rechtsbruch." Er kündigte an, seine Gewerkschaft werde gegen diesen Bescheid Klage einreichen.
spiegel-online.de
geschrieben von
Wolfgang Dudda
um
14:24
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Labels: arbeit und recht

Hallo BMF!
Hier steht´s im Grundgesetz und Ihr habt es wie alle Arbeitgeber zu beachten:
Artikel 9 (1) Alle Deutschen haben das Recht, Vereine und Gesellschaften zu bilden.
(2) Vereinigungen, deren Zwecke oder deren Tätigkeit den Strafgesetzen zuwiderlaufen oder die sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder gegen den Gedanken der Völkerverständigung richten, sind verboten.
(3) Das Recht, zur Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen Vereinigungen zu bilden, ist für jedermann und für alle Berufe gewährleistet. Abreden, die dieses Recht einschränken oder zu behindern suchen, sind nichtig, hierauf gerichtete Maßnahmen sind rechtswidrig. Maßnahmen nach den Artikeln 12a, 35 Abs. 2 und 3, Artikel 87a Abs. 4 und Artikel 91 dürfen sich nicht gegen Arbeitskämpfe richten, die zur Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen von Vereinigungen im Sinne des Satzes 1 geführt werden.
Der Erlass, den Ihr Euch einfallen lassen habt, ist in diesem Sinne rechtswidrig und widerspricht dem Grundgesetz.
geschrieben von
Wolfgang Dudda
um
13:52
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Labels: arbeit und recht




