Donnerstag, 17. Mai 2007

Für den Vatertag

Gefunden bei meinem Vorbild, dem Schockwellenreiter, und für gut befunden, etwas für den "Herrentag". Da möchte man selbst nach dreimonatiger Abstinenz doch wieder mal eine rauchen..

Einer für den Tag

Passend zum Knastdrama um Paris Hilton hier einer für den Tag: "San Quentin" live im Knast gespielt von Johnny Cash.

Verkehrte Welt


Beim Ritt durch´s Internet begegnet einem zur Zeit überall das Knastdrama "Paris Hilton". Eigentlich kein Thema für die Alltäglichen Wahrheiten.

Die Herren Ackermann, Hartz und Co. laufen bei uns frei herum. Man hat sich eben mit den Gerichten geeinigt. Die arme Paris Hilton muss, nur weil sie öfters ohne Führerschein fuhr, in den Knast.

Manchmal sollten wir doch von den Amis lernen, nicht wahr?

Vielleicht haben wir es ja auch nicht anders verdient


Wenn ich mir diese Straßenumfrage von RTL-Freitagnacht anschaue, glaube ich beinahe, dass wir es nicht anders verdient haben...

Oder sind nur Kölner so? Was ist aus dem Volk der Dichter und Denker geworden?

Und ich dachte, dass ich allein wäre...

Kurz nach dem I. Weltkrieg während der Novemberrevolution machten Rechtsextreme es zu ihrem Slogan: Wer hat uns verraten? Die Sozialdemokraten! Heute ist es so, dass sich Sozialdemokraten von Sozialdemokraten verraten fühlen, wie eine FORSA-Umfrage laut SPIEGEL-ONLINE ergeben hat. Danach glauben 58 Prozent der Sozialdemokraten, in der Zusammenarbeit mit der Union habe die Partei ihre Prinzipien verraten.

Meiner Meinung nach hat die SPD dies jedoch schon viel früher getan, als sie Schröder das Umsetzen der Agenda2010 erlaubte...

Nettes für GoogleEarth von GEO

GEO bietet einen neuen praktischen Service an. Unter den Empfehlungen bei GoogleEarth kann man die GEO-Reportagen zu ausgewählten Plätzen auf unserer schönen Erde ergänzend angezeigt bekommen.

Prima!

Neues von der Telekom

Aha. Einen Managementfehler hat der Herr Obermann immerhin schon entdeckt: Werbung!

Wie golem.de berichtet, will die Telekom ihre Werbekosten in Höhe eines dreistelligen Millionenbetrages reduzieren und aufhören, sich selbst Konkurrenz zu machen.

Weitere dreistellige Millionenbeträge lassen sich gewiss einsparen, wenn weitere zentrale Managementfehler wie beispielweise "Unabkömmlichkeitsaktionen" junger, teuer bezahlter Manager unterbunden werden, die ihre eigene Unentbehrlichkeit durch einen die Mitarbeiter immer wieder desorientierenden Managementaktionismus dokumentieren. Reform- und Struktursucht haben die Telekom in ihre heutige Lage gebracht, nicht überbezahlte Mitarbeiter!

Wiki des Tages

Heute könnt Ihr es Euch einmal wieder aussuchen. Ich habe zwei Wikis entdeckt, die jeder für sich ein Wiki des Tages wert sind. Beiden gemein ist, dass man sich erschrickt, wenn man sich vergegenwärtigt, dass die Einsichten dazu erst 53 bzw. 17 Jahre alt sind.

  1. Vor erst 53 Jahren hoben die Amis die Rassentrennung in den Schulen auf. Von selbst kamen sie natürlich nicht auf die Idee. Da musste schon der Oberste Gerichtshof nachhelfen und das Brown v. Board of Education formulieren.
  2. Vor erst 17 (!!!) Jahren erkannte die Weltgesundheitsorganisation der UNO, dass Homosexualität keine Krankheit ist.

Wenig los hier in den letzten Tagen

Weil ich anderweitig (beruflich wie privat) in den letzten Tagen ausgelastet war, hatte ich kaum Zeit, das Blog zu pflegen. Sorry, aber es ging nicht anders.

Gestern Abend habe ich mir etwas gegönnt. Ich hatte das Glück, von einem Kollegen eine Karte für das gestrige THW-Spiel gegen den SC Magdeburg zu bekommen. Für Nicht-Kieler zur Erklärung: Tickets für Heimspiele zu bekommen ist etwa ähnlich schwierig, wie welche für die Oscar-Verleihung zu erhalten.

Im 1. Rang auf Augenhöhe mit den Spielern in der tollen Ostseehalle zusammen mit tollen Fans und einen eindeutigen Sieg nach zugegebenermaßen Schwierigkeiten in der ersten Halbzeit! Herz, was willst Du mehr? Das machte mir ein wenig früher als anderen den "Vatertag"! Mehr zum Spiel könnt Ihr bei der NETZZEITUNG nachlesen.

Mittwoch, 16. Mai 2007

Ökologisch, praktisch und gut!

Wochenende? Vergessen, Klopapier zu kaufen? Oder auf einer Autobahntoilette und es fehlt das Papier? Kein Problem. Einfach den Laptop oder das Handy anschalten und diese Seite besuchen, am Papier ziehen und gut! Geht allerdings nur mit Flash-Player...

Das sinnloseste Webangebot aller Zeiten, nicht wahr?

Wiki des Tages

Heute vor zwölf Jahren urteilte das Bundesverfassungsgericht, dass Kruzifixe in bayrischen Klassenzimmern verfassungswidrig sind, weil sie die "negative Glaubensfreiheit" beeinträchtigen. Ein wichtiges Urteil für das Verhältnis von Staat und Kirche!

Wollen wir uns doch freuen, dass seinerzeit die bevorzugte Hinrichtungsmethode das Kreuzigen und nicht das Ertränken war, denn sonst hätten die Hausmeister bayrischer Schulen jahrzehntelang Aquarien pflegen müssen...

Dienstag, 15. Mai 2007

Andere Gründe für die Niederlage

Die CDU gibt die Schuld an ihrer Bremer Wahlniederlage der SPD, weil diese kleine klare Koalitionszusage für die CDU gemacht hat. Obwohl, bei den vielen Gemeinsamkeiten hätte die SPD dies doch problemlos tun können.

Wir erinnern uns, dass der SPD-Vorsitzende Kurt Beck einem Arbeitslosen mehr Körperpflege empfahl, um seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen.

Der CDU-Wirtschaftssenator Bremens und stellvertretende Bürgermeister Peter Gloystein übergoß 2005 einen HARTZ IV-Empfänger mit Sekt.

Was Peinlichkeit zusammenfügt, soll der Wähler nicht trennen...

Nochmal, aber besser: YouTube-Videos für Zuhause

Ich hatte Euch vor kurzem hier eine Möglichkeit vorgestellt, Videos von YouTube online in andere Formate umwandeln zu lassen. Ein anderes Programm macht aus YouTube-Videos mp3-Files.

Nun gibt´s beides in einem. Das Programm "TubeBox" wandelt je nach Belieben das gewünschte Video, oder auch mehrere gleichzeitig, in mpeg oder mp3 um, ist kostenlos und hier zum Download bereit.

Und wer schließlich seine Videos für´s Handy aufbereiten will, findet hier eine Lösung.

P.S. Ihr müsst die Tags des Videos bei der Suche in TubeBox eingeben, nicht die URL!

Wiki des Tages

Ich gebe es zu: Ich bin ein McDonald´s-Esser! Das liegt allerdings vor allem daran, dass ich berufsbedingt häufig unterwegs bin und ein regelmäßiges Essen häufig nicht möglich ist. Allerdings habe ich meine Besuche der Fastfoodkette auf das wirklich unvermeidbare Maß zurück gefahren. Die Reportage (Reportage als Video) von Frontal21 bestätigte alte Gerüchte (Spucke im Burger) und offenbarte, welche Vorstellungen zu Arbeitnehmerrechten dort gepflegt werden. Warum es zu solchen extremen Erscheinungen kommen muss, wird schnell klar, wenn man sich mit dem Geschäftsmodell der Firma beschäftigt. Durch Franchising verdient man doppelt und dreifach, denn wie sagte es einer der Firmengründer, Harry J. Sonneborne:
Eigentlich sind wir ja ein Immobilien-Unternehmen. Der einzige Grund, warum wir Hamburger verkaufen, ist die Tatsache, dass diese am meisten Gewinn abwerfen, von dem unsere Restaurantbesitzer uns Miete zahlen können. Berechnet man die Miete pro Quadratmeter, wird man auch in der „Provinz“ auf höhere Preise als im Frankfurter Bankenviertel kommen. Der Konzern selbst betont in diesem Zusammenhang, es handele sich um Pacht-Einnahmen, da er neben der eigentlichen Immobilie auch die spezielle Küchentechnik zur Verfügung stelle. In Deutschland hatten in der Vergangenheit einige Lizenznehmer das Unternehmen wegen unzulässig hoher Mieten verklagt.
Die in der Reportage aufgezeigten Fälle sind also sytemimmanent. Macht was draus!

Ach ja. Heute werden der FC St. Pauli 97 Jahre, Claudia Roth 52 und Mike Oldfield 54 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

Montag, 14. Mai 2007

Lebensversicherung per SMS

In Südafrika kann man Lebensversicherungen per SMS abschließen. Das ist bei gewissen Verkehrsmitteln dort auch dringend geboten, die vornehmlich von dem dortigen Prekariat benutzt werden. Für einen Euro ist man in Höhe von 6.400,- Euro für eine Woche versichert. Abgeschlossen werden kann die Versicherung per SMS bei Nutzung der berüchtigten Taxi-Minibusse.

Dass dies keine Satire sondern bitterer südafrikanischer Ernst ist, könnt Ihr beim stern nachlesen. In Deutschland zur Nachahmung in den No-Go-Areas empfohlen?

Der ideale Kombi für den Staatshaushalt ist erfunden!

Die rückläufige Tabaksteuer ist untrennbar mit den Interessen osteuropäischer Freunde des Duty-Free verbunden, auch Mafia genannt. Mit der Illusion eines Konzeptes will das Bundesfinanzministerium dem Problem begegnen. Alles Quatsch!

Es geht viel einfacher und wirksamer. Die Erfindung der geruchlosen Elektrozigarette könnte die Lösung sein. Gleichzeitig Strom- und Tabaksteuer erheben zu können, würde die ohnehin prallen Kassen des Bundesfinanzministers zum Bersten bringen. Diskussionen über Rauchverbote würden einen anderen Verlauf nehmen. Die Gastronomen wäre happy.

Nehmen wir es mit Humor

Wie es aussieht, wenn Jugoslawien uns 12 Punkte beim Grand Prix gibt, zeigt uns dieses 20 Jahre alte Video von und mit Hape Kerkeling. Dass Österreich uns die Punkte verweigerte, war schon ein unverzichtbares Ritual.

Dumpfer Nationalismus

Bei meinem morgendlichen Ritt durch die Medienlandschaft stieß ich BILD auf dumpfes Nationalgelaber angereichert mit unverhohlenen Mafiavergleichen. Wer sich ein objektives Bild zur tatsächlichen Stimmabgabe beim Grand Prix am Samstag verschaffen möchte, kann dies bei BILDblog tun.

Mir ist übrigens viel lieber, die Staaten EX-Jugoslawiens finden über ihr Stimmverhalten beim Grand Prix zueinander als beim ethnischen Säubern ihrer Dörfer und Städte...

Bremen und die Wahl

Eigentlich war der Ausgang der Bremer Wahl mit Ausnahme des Einzugs der Linken die Bürgerschaft so gähnend langweilig, dass ich hier nicht mehr näher darauf eingehen wollte. Wenn dann jedoch die CDU die SPD für ihr eigenes schlechtes Abschneiden verantwortlich macht, wie in Bremen geschehen, wird es derart absonderlich, dass sich Fragen aufdrängen?

  1. Ist die SPD schon die Schwesterpartei der CDU und sie weiß es nur noch nicht?
  2. Leben die SPD und die CDU im Hinblick auf das Bremer "Ein-Kreuz-Wahlrecht" von gegenseitigen Wechselwählern?
  3. Sind nicht eigentlich die Nichtwähler mit 44 Prozent die stärkste politische Kraft in Bremen, wie es die NETZZEITUNG berichtet?

Wiki des Tages

Am 14. Mai 1909 regelt in Deutschland der Reichstag, dass Banknoten gesetzliches Zahlungsmittel neben Münzen sind; die Deutsche Reichsbank braucht Papiergeld nicht mehr in Gold umzutauschen.

Damit wird heute also die Banknote zum Wiki des Tages erklärt.

Übrigens entstanden die ersten Banknoten schon viel früher. Im 16./17. Jahrhundert haben Banken Münzgeld gegen Quittung in Verwahrung genommen. Die Quittungen wurden als Zahlungsmittel verwendet. Sie gaben ihren Inhabern das Recht, von einer dazu verpflichteten Bank bzw. Juwelier jederzeit die Hergabe der entsprechenden Menge Münzgeld zu verlangen. Die Quittungen hießen Banknoten oder auch nur „Zettel“ und die entsprechenden Banken Notenbanken bzw. „Zettelbanken“.